Amazing Stories Vol. V

Amazing Stories Vol. V

Informationen

Drehland USA
Drehjahr 1985
Laufzeit ca. 95 Minuten
Regie Joe Dante Thomas Carter Paul Bartel Martin Scorsese
Darsteller Bruce Davison Evelyn Keyes Joe Seneca Tim Robbins u.a.
Bild 4:3
Ton
  • DD5.1
  • 2.0
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel
LC 2
FSK 16
Amazing Stories Vol. V

Story & Kritik

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„Geistreich“ (23:44)

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Die Tuckers wollen in ein neues Haus ziehen, da ihnen die Stunde, die der Ehemann täglich zur Arbeit fahren muss, zuviel ist. Sie wollen zwar nicht so richtig, weil ihnen etwas an dem Haus liegt, halten den Umzug aber für eine gescheite Lösung. Auch wenn das Haus etwas seltsam ist. Nachmieter sind schnell gefunden. Ein Porno-Produzent samt Tussi und Kind ziehen rasch ein. Doch sie merken schnell, dass die guten Seelen des Hauses sie nicht leiden können und sie mit Nachdruck zum Ausziehen bringen wollen…

Die erste Episode der „Amazing Stories“ DVD 5 fängt gleich „Geistreich“ an. Nicht weil deren Inhalt den Intellekt strapaziert, sondern weil ein paar Geisterchen mitspielen. Paar wird in diesem Fall großgeschrieben, da das Geister-Paar ein altes Ehe-Paar ist, welches mit der neuen Haussituation nicht ganz zufrieden ist. Da die Geister aber von Natur aus nett sind, müssen sie erst lernen, wie man zu richtigen Schreckensgeistern mutiert. Und dies ist wirklich nett zu verfolgen. Regie-Großmeister Joe Dante („Piranhas“, „Das Tier“, „Gremlins“ u.v.a.) hat hier mit einer ungewöhnlichen Geschichte, die für ihre Zeit durchaus gute Spezialeffekte beinhaltet, eine kurzlebige Folge geschaffen, die Spaß macht. Denn der Humor steht hier, trotz der Spukgeister, klar im Vordergrund. Als nicht wirklich bösen Bösewicht gibt es im Übrigen den Raumschiff Voyager Holo-Doktor Robert Picardo, der die Mitschuld an zahlreichen Lachern trägt. Großartig.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 3,5 von 6

Humor: 4 von 6

Horror-Faktor: 2 von 6

Gesamt: 4,5 von 6

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„Koma“ (23:43)

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Benjamin erwacht im Krankenhaus. Als er die Augen aufschlägt gucken die Angestellten nicht schlecht. Denn Ben hat über 40 Jahre im Koma gelegen. Als er den Schock über sein Altern verdaut hat, treibt es Ben auf die Kinderstation. Dort liegt die kleine Dorothy im Koma. Aus irgendeinem Grund kann Ben mit Dorothy kommunizieren. Dies nimmt allerdings niemand anderes wahr. Die Eltern von Dorothy sind zwar etwas besorgt, da Ben seltsam wirkt, sie vertauen ihm aber. Denn er versucht ihre Tochter vom Weg ins „Irgendwo“ abzubringen…

“Koma“ ist leider eine der uninteressanteren Folgen der „Amazing Stories“-Reihe. Die Geschichte ist zwar nett, spart aber an Höhepunkten. Zudem ist sie regietechnisch auch nicht einwandfrei gelungen. Das kleine Mädchen hat zum Beispiel die ganze Zeit die Augen auf, als es im Koma liegt. Und im Krankenhaus nutzt man nicht die technischen Geräte zur Wiederbelebung sondern die gute, alte Mund zu Mund Methode. Zudem gibt es keinerlei Spezialeffekte, keine Horror-Atmosphäre, kaum Spannung und auch keine bekannten Gesichter. Sicherlich kann man sich diese Folge angucken, es spricht aber auch nichts dagegen, die Vorspultaste des Abspielgerätes zu betätigen…

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 2 von 6

Humor: 1 von 6

Horror-Faktor: 1 von 6

Gesamt: 2 von 6

Amazing Stories Vol. V  Amazing Stories Vol. V

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„Phantom im Spiegel“ (23:25)

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Jordan ist ein erfolgreicher Horror-Autor. Er hat mit seinen Werken sehr viel erreicht und plaudert in einer TV-Talkshow, dass er keinerlei Angst vor seinen erschaffenen Ungeheuern hat. Nur Menschen sind ihm ungeheuer. Dies ändert sich eines Tages, als er im Spiegel einen Unbekannten sieht. Erst denkt er, ein vergraulter Fan würde ihn bedrohen. Jordan muss aber schnell feststellen, dass er von etwas Übernatürlichen bedroht wird. Ein Phantom erscheint in jedem Spiegel, in den er hineinblickt. Und treibt ihn in den Wahnsinn…

Kein Geringerer als Meisterregisseur Martin Scorsese („Taxi Driver“, „Kap der Angst“, „Bringing Out The Dead“ u.v.a.) ist für die Umsetzung des Stoffes der Geschichte „Phantom im Spiegel“ verantwortlich. Die Episode verfügt über keinerlei Humor und ist mit einer der bedrohlicheren der „Amazing Stories“. Im Prinzip geht es nur um einen Mann, der von einem „Phantom im Spiegel“ verfolgt und bedroht wird. Dies ist gerade genug Stoff, um die 23 Minuten Spielzeit zu füllen. Eigentlich sogar etwas zuviel, da der Film die aufgebaute Spannung nicht die ganze Zeit halten kann. Glücklicherweise gibt es von der Spannung in der ersten Hälfte der Episode aber genug. Und am Ende will man eh wissen, wie die Geschichte ausgeht. Regisseur Scorsese hat seinen Job wirklich hervorragend gemacht. Alles ist gut arrangiert und in Szene gesetzt. Folglich macht das Betrachten der Episode reichlich Spaß.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 3,5 von 6

Humor: 1 von 6

Horror-Faktor: 3 von 6

Gesamt: 4 von 6

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„Versteckte Kamera“ (23:45)

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Das Leben von Jane läuft total bekloppt ab: Von ihrer Familie und ihrem Freund wird sie komisch behandelt, Möbel brechen zusammen, im Restaurant bekommt sie eine Torte ins Gesicht und der Stylist macht sie zu einem Pumuckel-Verschnitt. Doch für Jane ist das normal. Sie ist so groß geworden. Als sie sich eines Tages ins hiesige Kino schleicht, staunt sie nicht schlecht: Sie ist der Mittelpunkt einer Fernsehsendung…

„Big Brother“ lässt grüßen. Bereits Mitte der 80er Jahre wurde die Idee von George Orwell in den „Phantastischen Geschichten“ verarbeitet. Zwar nicht mit düsteren Zukunftsvisionen für die Menschheit, aber immerhin mit üblen Nebenwirkungen für die Protagonistin. Die Geschichte ist auf jeden Fall eine coole Idee und kann die ersten Minuten bestens unterhalten. Es geht lustig zu und man wundert sich, was da alles ab geht. Doch das Niveau kann leider nicht gehalten werden. Szenen scheinen sich zu wiederholen und der Unterhaltungswert sinkt mit zunehmender Spieldauer. Somit ist „Versteckte Kamera“ keine Spitzen- aber immer noch eine gute Abschlussfolge der „Amazing Stories V“-DVD.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 4 von 6

Humor: 3 von 6

Horror-Faktor: 1 von 6

Gesamt: 3 von 6

Die fünfte DVD der „Amazing Stories“ Reihe kommt mit zwei richtig guten und zwei durchwachsenen Folgen daher. Bleibt unterm Striche somit nur im Mittelfeld. Es gibt zwar Horror, Humor abgefahrene Geschichten und, für die Zeit, gute Effekte, insgesamt ist das Angebot der fünften DVD aber etwas mager. Mag sein, dass es auch dran liegt, weil man kaum bekannte Gesichter gibt. Es gibt zwar Folgen der Regisseure Dante und Scorsese, dass war es dann aber auch schon.

Amazing Stories Vol. V  Amazing Stories Vol. V

DVD

Die Qualität von Bild und Ton entspricht logischerweise die der Vorgänger. Beides ist ordentlich. Der Ton ist im DD2.0 Format, in der Originalsprache sogar als 5.1 vorhanden. Als Extras gibt es Deleted Scenes der Folgen „Geistreich“ und „Koma“. Knapp zwei Minuten Material. Zudem gibt es ein Wendecover zum Ausblenden des FSK-Siegels.

Bewertung

Splatter Amazing Stories Vol. V
Spannung Amazing Stories Vol. V
Story Amazing Stories Vol. V
Ekelfaktor Amazing Stories Vol. V
Atmosphäre Amazing Stories Vol. V
Tonqualität Amazing Stories Vol. V
Bildqualität Amazing Stories Vol. V
Zusatzmaterial Amazing Stories Vol. V
Gesamteindruck Amazing Stories Vol. V

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