Elmer

Informationen

OT:Brain Damage

ca. 82 Minuten

USA 1987

Regie

  • Frank Hennenlotter
Darsteller

  • Rick Herbst
  • Gordon MacDonald
  • Jennifer Lowry
  • u.a.

Elmer

Story

Elmer ist ein kleiner, wurstförmiger Parasit, der über 1000 Jahre alt ist und menschliche Gehirne frisst. Jahre lang hat er in der Badewanne eines älteren New Yorker Ehepaar gelebt, doch nun hat er keine Lust mehr täglich mit Gehirnen gefüttert zu werden. Er verlässt als die Badewanne und macht sich auf zu einem neuen Abenteuer.

Da Elmer nicht der beste Läufer ist, sucht er sich eine Wohnung aus, die im gleichen Haus liegt. Dort wohnt der junge Brian, der morgens nicht schlecht staunt als er im Nacken eine blutende Wunde entdeckt. Elmer hat ihm eine Droge verabreicht, die er produziert und schon bald wird Brian ein willenloser Sklave der kleinen Kreatur. Da Elmer sprechen kann, unterhalten sich die beiden und es gibt immer wieder einen kleinen Nachschub der Droge, die Brian in eine Traumwelt voller Farben flüchten lässt. Was Brian aber noch nicht weiß ist, dass Elmer ihn nur benutzt. Während Brian im Drogenrausch ist, steuert Elmer seinen Körper, um an Frischhirn ranzukommen.

Doch als Brian an einen Morgen Blut und Hirn an seiner Hose entdeckt, stellt er Elmer zur Rede. Dieser erzählt ihm auch artig was geschehen ist, woraufhin Brian sagt das er keine Drogen mehr von Elmer haben möchte. Allerdings ist dies leichter gesagt als getan, denn Brian durchlebt einen harten Entzug, mit fürchterlichen Visionen. Ob er es schaffen wird, clean zu bleiben ist fraglich und zu seiner ohnehin schlechten Lage kommt noch das Problem, dass die früheren Besitzer, das alte Ehepaar, Elmer zurückhaben wollen … koste es was es wolle …

Kritik

Warum „Elmer“ in Deutschland einen Kultstatus genießt ( Zumindest unter den Experten ) wird schnell klar, wenn man den Film betrachtet. Trotz das „Elmer“ ein Horrorfilm ist, kommt die Komik nicht zu kurz, nein sie überwiegt sogar in weiten Strecken. Allerdings ist es kein aufdringlicher, beziehungsweise direkter Humor sondern einer, über den man ehr nebenbei lächelt. Die Mischung aus Horror und Humor ist extrem gut gelungen und das macht „Elmer“ einfach nur kultig. Die Verantwortlichen für die deutsche Synchronisation haben dies wohl auch begriffen und Elmer die deutsche Stimme von Bill Cosby gegeben, was ebenfalls kultig ist.

Die Story an sich erinnert ein wenig an diese Low Budget Produktionen aus Amerika, in denen Teenies die Hauptrollen spielen. Allerdings hat der Protagonist das Problem für sich allein gehortet. Der schleimige Elmer ist sowohl sein Freudenspender als auch ein schlimmer Fluch, den er nicht los wird. Er hat immer wieder schreckliche Versionen, welche die Macher mit richtig viel Kunstblut und prächtigen Farben zum Ausdruck bringen. Ansonsten gibt es auch noch einige blutige Spezialeffekte, die aber nicht übertrieben sind. Ekelig wird es bei den zahlreichen Szenen, in denen die Gehirne, das Futter, mit von der Partie sind. Es gibt sie in allen Variationen ( ganz, verstückelt, blutig, unblutig … ) und dem kleinen Elmer scheint es zu schmecken. Das FSK 18 finde ich daher völlig in Ordnung!

So richtig spannend ist die Geschichte nicht und die Atmosphäre hält sich auch in Grenzen, allerdings wird der Streifen so gut wie nie langweilig und das liegt an den bereits angesprochenen Humor. Schauspielerisch bekommt man eigentlich nichts nennenswertes geboten, allerdings ist das bei Filmen dieser Art auch nicht sonderlich wichtig.

Insgesamt ist Elmer ein sehenswerter Film, den sich kein Horrorfreak entgehen lassen sollte.

Bewertung

Splatter Elmer
Spannung Elmer
Story Elmer
Ekelfaktor Elmer
Atmosphäre Elmer
Gesamt Elmer

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