Gruesome

Informationen

OT:Salvage

ca.80 Minuten

USA 2006

Regie

  • Jeff Crook
  • Josh Crook
Darsteller

  • Lauren Currie Lewis
  • Cody Darbe
  • Chris Ferry
  • Maureen Olander
  • u.a.

Gruesome

Story

Als Claire ihre Nachtschicht in der Tankstelle beendet hat, wartet sie auf ihren Freund Jimmy, der ihr versprochen hat sie abzuholen. Doch Jimmy taucht nicht auf. Dafür aber ein Fremder, der mit dem Auto von Jimmy ankommt und Claire mitnimmt. Der Fremde hört auf den Namen Duke Desmond und ist alles andere als umgänglich. Er erzählt ihr, dass er Jimmys Freund ist, um eine Vertrauensbasis zu schaffen.

Diese wird allerdings jäh zerstört, als sich Duke Desmond über Claire in deren Wohnung hermacht. Desmond verprügelt Claire, schleppt sie in den Keller und will dann zum finalen Tötungsakt ansetzten…

… dann erwacht Claire und stellt erleichtert fest, dass sie sich noch in der Tankstelle befindet. Alles war offenbar nur ein Tagtraum. Allerdings einer mit nachhaltiger Wirkung, denn Claire ist nach diesem Ereignis total verstört. Und die Verstörung soll anhalten, da die junge Frau in der Folgezeit von ähnlichen Visionen heimgesucht wird.

Als sie dann noch erfährt, dass der „Mann ihrer Träume“ ein Serienmörder ist, der vor kurzem erschossen wurde, weiß sie, dass es an Zeit ist aktiv in das Geschehen einzugreifen…

Kritik

Real ist, im Traum zu spüren, dass einem der Kopf abgeschnitten wird.

Das ist es, was uns der Horror-Schocker „Gruesome“ vermitteln will. Und obwohl das Team um die Regisseure Jeff und Josh Crook offensichtlich nicht viele finanzielle Mittel zur Verfügung hatte, ist das Springen zwischen Traum und Realität nicht zur Lachnummer, sondern zu einem durchaus gelungenen Filmbeitrag geworden. Es wäre zu vermuten, dass „Gruesome“ „Nightmare On Elm Street“ oder ähnlichen Filmkollegen ähnelt, die sich mit einer ähnlichen Thematik beschäftigen, dies ist aber nicht der Fall. „Gruesome“ ist anders. Ganz anders. Was allerdings nicht zu seinen Ungunsten ausgelegt werden muss.

Trotz einer nicht neuen Idee weiß der Film eine unbekannte, frische Geschichte zu erzählen. Lange kann man nur erahnen was vor sich geht, bis dann Licht ins Dunkel kommt. Die Spannung ist dabei auf einem mittelprächtigen, konstanten Niveau, mit eingestreuten Spitzen. Für einen etwas billiger Produzierten Streifen ist das nicht unbedingt die Regel, was für den Betrachter natürlich umso positiver ist. Ebenso positiv ist, dass man gezwungen ist bei der Stange zu bleiben, da das Treiben interessant ist und man unbedingt wissen möchte wie es weiter geht.

Etwas weniger gelungen als die Story ist das Beiwerk. Aus technischer Sicht ist der Film nicht unbedingt brillant verarbeitet worden. Es wurde sich zwar Mühe gegeben, was man an einigen, schnellen Cuts, Kamerafahrten und Mittel zur Erzeugung von Gruselstimmung sieht, alles wirkt aber auch ein wenig zusammengeschustert und semiprofessionell. Nach einem B-Movie eben. Semiprofessionell wirken auch die Darsteller. Protagonistin Lauren Currie Lewis macht keinen wirklich guten Job und wirkt nur stellenweise glaubhaft. Auch ihr Gegenpart Chris Ferry kommt als Killer nicht immer authentisch rüber.

Spezialeffekte der blutigen Art werden recht sparsam, aber ausdrucksstark eingesetzt. Manchmal ist weniger ja mehr und da sich die Geschichte im eigentlichen ja auf zwei Personen begrenzt, wurde recht intelligent und logisch gehandelt. Freunde eines gepflegten Massakers werden also nicht auf ihre Kosten kommen.

Unterm Strich ist „Gruesome“ sicherlich kein Film, der sich tief ins Gedächtnis des Betrachters frisst, allerdings ist er für eine kurze und etwas andere Unterhaltung bestens geeignet. „Gruesome“ kommt quasi ohne Längen aus und weiß über die gesamte Spielzeit spannend zu bleiben und zu unterhalten. B-Movie-Fans kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten.

Bewertung

Splatter Gruesome
Spannung Gruesome
Story Gruesome
Ekelfaktor Gruesome
Atmosphäre Gruesome
Gesamt Gruesome

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