Insemination

Informationen

OT:Misbegotten

ca.95 Minuten

USA 1997

Regie

  • Mark L. Lester
Darsteller

  • Kevin Dillon
  • Nick Mancuso
  • Lysette Anthony
  • Robert Lewis
  • u.a.

Insemination

Story

Der Serienmörder Billy Crapshoot treibt schon seit einer Weile Unwesen in seiner Gegend. Sein letztes Opfer ist der Songschreiber Conan Cornelius, dessen Identität Billy nach dem Mord übernimmt. Durch einen Zufall findet der Mörder heraus, dass Cornelius sich für eine Samenspende angemeldet und ein positives Feedback erhalten hat. Er findet das dies eine gute Gelegenheit zur Fortpflanzung ist und nimmt den Termin war. Nach der Spende hat er allerdings das dringende Bedürfnis, seinen kommenden Nachwuchs kennen zu lernen. Dieser wächst gerade im Bauch von Caitlin Bourkeaus. Sie und ihr Mann Paul sind nicht gleich erfreut über den neuen, im Mutterleib heranwachsenden, Familiennachwuchs. Während es Caitlins sehnlichster Wunsch war ein Baby zu bekommen, hadert Paul damit nicht der leibliche Vater zu sein, hat aus Liebe zu seiner Frau die künstliche Befruchtung aber eingewilligt. Dies Beziehungsproblem soll aber schnell im Hintergrund der Bedeutungslosigkeit verschwinden, da Serienmörder Billy Crapshoot die Samenempfängerin bereits ausfindig gemacht hat…

Kritik

Regisseur Mark L. Lester hat in seiner Karriere als Regisseur durchaus Erfolge aufzuweisen. Für das Horror-Genre hat er „Der Feuerteufel“ und unter anderem „Die Klasse von 1984“ geschaffen und somit gerechtfertigten Ruhm geerntet. „Insemination“ ist auch ein Werk von ihm, allerdings eher routiniert als experimentell in den Kasten gebracht. Man merkt ihm die 10 Jahre Unterschied zwischen seinen Bestsellern und „Insemination“ schon deutlich an. Dabei beginnt es gar nicht mal so uninteressant. Ein Serienmörder geht um und bringt Leute aus belanglosen Gründen um. Die Geschichte ist natürlich fiktiv, dennoch freut sich der geneigte Betrachter auf das, was da noch kommen soll. Doch die Freude verfliegt relativ schnell. Ist es noch so eben interessant zu beobachten, wie der Killer die neue Identität seines letzten Opfers annimmt, beginnt danach das große Gähnen. Der Killer will die Frau, die seine Samenspende bekommen hat besitzen, wobei ihm der Ehemann im Weg steht. Anstatt hinzugehen und den Nebenbuhler abzuknallen, entsteht eine uninteressante Dreiecksbeziehung, die sehr detailverliebt in den Kasten gebracht wurde. Schade eigentlich, da Mark L. Lester ja durchaus schon gezeigt hat, dass er bessere, überraschendere Handlungsverläufe verfilmen kann. Dafür hat Lester den Schwerpunkt auf unnötige Action-Szenen verlegt, die in einem solchen Film eigentlich nichts zu suchen haben. In Filmen mit Serienkiller-Beteiligung sollte auf die Psyche des Verstörten eingegangen werden, was hier überhaupt gar nicht der Fall ist. Trotz der Schwachpunkte gibt es an Lesters Regie nichts zu meckern. Er filmt alles sorgfältig ab und lässt so einen professionellen Eindruck entstehen. Das bringt natürlich nicht viel, wenn die Thematik nicht interessant ist und der Film im Verlauf langweilig wird. Die Darsteller machen ebenfalls einen professionellen Eindruck, was den Film aber auch nicht gerade nach vorne bringt. Somit bleibt festzustellen, dass Mark L. Lester mit „Insemination“ einen ziemlich überflüssigen Film auf den Markt gebracht hat, der zwar Potential für einen guten Streifen besitzt, dieses aber nicht abruft. Schade eigentlich…

Bewertung

Splatter Insemination
Spannung Insemination
Story Insemination
Ekelfaktor Insemination
Atmosphäre Insemination
Gesamt Insemination

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