Kosmokiller – Sie fressen alles

Kosmokiller - Sie fressen alles

Informationen

OT:Return of the Aliens: The Deadly Spawn

ca.78 Minuten

USA 1983

Regie

  • Douglas McKeown
Darsteller

  • James Brewster
  • Elissa Neil
  • John Schmerling
  • u.a.

Kosmokiller - Sie fressen alles

Story

Eines Abends kracht ein Meteorit auf die Erde und hinterlässt am Absturzort tödliche Sporen. Aus den Sporen werden schnell kleine Würmer, die sich dann in einem Keller eines nahegelegenen Hauses einnisten.

Die Miniwürmer entwickeln von Begin an einen regen Appetit und machen sich alsbald über die Leute her, die sich in den Keller verirren. Dies hat zur Folge, dass die kleinen Viecher schnell wachsen und bald ein riesiges Monster entsteht. Von diesen Ereignissen bekommt der Rest der Hausbewohner allerdings nichts mit, denn die denken das die beiden Vermissten verreist wären.

Doch dies ändert sich, als der kleine Sohn der Familie dem Keller einen Besuch abstattet und die ausserirdischen Allesfresser zu Gesicht bekommt. Zeitgleich bekommt sein großer Bruder, einige Etagen weiter oben, Besuch von seinen Freunden, die ihm einen seltsamen Fund präsentieren. Es ist ein toter, sehr merkwürdiger Wurm, den die Biologiebegeisterten gleich untersuchen. Doch was sie und der kleine Junge im Keller herausfinden, stimmt niemanden positiv…

Kritik

„Kosmokiller – Sie fressen alles“ ist sicherlich ein recht reißerischer Titel, aber Filmfans, die sich für trashige Filme begeistern können, können mit solch einem Titel ebensoviel anfangen, wie mit dem Streifen selber. Er ist nämlich ein richtiger Edeltrasher mit dem Charme eines B-Movies, der Atmosphäre eines No-Budget-Streifens und Trickeffekten, die zwar billig, aber extrem unterhaltend sind.

Gleich zu Anfang muss (oder darf) man feststellen, dass wirklich wenig Geld investiert wurde, aber einen Filmfan, der nicht nur auf im Mainstream zu hause ist, dürfte das nicht weiter stören. Es wird gleich eine gute Horror/SciFi Atmosphäre aufgebaut, da es zu einem spektakulären Einschlag eines Himmelskörpers kommt und sich langsam aber sicher eine Alien-Plage einstellt. Wenn man nach diesem Erlebnis behauptet, dass es das mit der Story war, wird einem keiner widersprechen, der sich den Streifen schon zu Gemüte geführt hat. Nu ja… es gibt natürlich hier und da noch einen Überlebenskampf und all die Sachen, die zu einem Film dieses Subgenre dazugehören, eine richtige Story ist allerdings nicht erkennbar. Aber die sonstigen Geschichtsfragmente haben auch ihren Vorteil, da sie den Film nicht zu anstrengend machen und man sich als Betrachter so auf die vordergründigen Spezialeffekte konzentrieren kann.

Splattertechnisch geht es in „Kosmokiller – Sie fressen alles“ recht gut ab, allerdings wird den Szenen, durch die plumpe, stellenweise sogar lächerliche Machart, sämtlicher Ernst genommen, was den Härtegrad natürlich um einiges zurückschraubt. Dies ist vielleicht auch der Grund dafür, dass an dem Toppic Tape damals nicht rumgeschnitten wurde, was es bis heute zu einem sehr begehrten Sammlerstück macht. Mittlerweile gibt es von dem Film zwar auch eine uncut DVD, die aufgrund ihrer Bild- und Tonqualität aber weniger zu empfehlen ist. Fans sollten daher ruhig auf die VHS Kassette zurückgreifen, auch wenn man dafür etwas tiefer in den Geldbeutel greifen muss.

Allerdings gibt es bei „Kosmokiller – Sie fressen alles“ nicht nur positive Aspekte, da er doch einige Längen enthält und das obwohl die Spieldauer nicht einmal die 80 Minuten Zeitgrenze erreicht. Auch die Schauspieler sind nicht gerade im positiven Bereich anzusiedeln, was man zwar von vorneherein nicht wissen sollte, es gibt da aber mehr als eine Szene, wo die oberflächlich gezeichneten Charaktere den Eindruck entstehen lassen, dass das auf ein Casting keinen Wert gelegt wurde und man das Drehbuch in einer Mittagspause niedergeschrieben hat. Aber um das auszugleichen gibt es ja die bereits angesprochenen Szenen, sowie die „lustigen“ Monster, die zwar schon ekelig aussehen, aber nicht den geringsten Schrecken verbreiten.

Für einen lustigen, anspruchslosen Filmabend mit reichlich Bier und Chips ist „Kosmokiller – Sie fressen alles“ sicherlich einer der besten Filme, die sich für solch ein Event eignen. Und wenn es mal etwas langweiliger wird, kann man seinen Kumpeln ja von den neusten Horrorerrungenschaften oder ähnlichem erzählen und bekommt so gar nicht mit, dass einige Szenen langweilen…

Bewertung

Splatter Kosmokiller - Sie fressen alles
Spannung Kosmokiller - Sie fressen alles
Story Kosmokiller - Sie fressen alles
Ekelfaktor Kosmokiller - Sie fressen alles
Atmosphäre Kosmokiller - Sie fressen alles
Gesamt Kosmokiller - Sie fressen alles

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