Last Of The Living

Informationen

Drehland Neuseeland
Drehjahr 2008
Laufzeit ca. 90 Minuten
Regie Logan McMillan
Darsteller Morgan Williams Ashleigh Southam Robert Faith Emily Paddon-Brown u.a.
Bild
  • 1
  • 85:1 (anamorph/16:9)
Ton DD5.1
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK 18
Last Of The Living

Story

Die drei Kumpel Johnny, Morgan und Ash haben alles, was ein Mann zum Glücklichsein braucht: Bier, Chips und jede Menge Aerobic-Videos. Allerdings haben die drei Jungs das Problem, dass es außer ihnen kaum noch andere Menschen in ihrer Umgebung gibt. Der Rest der Bevölkerung wurde von einem Virus in Zombies verwandelt.

Aber das scheint die Couch-Potatoes nicht weiter zu stören. Sie wohnen da wo sie wollen, bedienen sich im Supermarkt und können alle Video-Spiele und Musik-CDs umsonst haben – Wenn sie nur wollen. Dieser heitere Zustand ändert sich allerdings, als Johnny, Morgan und Ash bei einer Erkundungstour auf die attraktive Stef treffen. Nicht nur der Zustand, dass die holde eine Frau ist bringt die Jungs etwas durcheinander. Sie ist sogar noch eine Wissenschaftlerin, welche vorhat die Welt zu retten…

Last Of The Living  Last Of The Living

Kritik

Der neuseeländische Filmbeitrag „Last Of The Living“ ist ein Zombie-Film der ungewöhnlicheren Art. Nicht das es nicht schon Umsetzungen gegeben hat, die sich humoristisch mit den Untoten beschäftigt haben (Beispielsweise „Ein Sprung in der Schüssel“ oder die liebevolle Romero Persiflage „Shaun Of The Dead“). „Last Of The Living“ ist anders. Er zeigt das Leben der Überlebenden so, wie man es sehen möchte. Zumindest wenn man sich in die prekäre Situation der Protagonisten reinversetzt. Die Bedrohung ist zwar spürbar, aber selten nahe. Näher sind Bier, Chips und Videos. Also das Leben, das die männliche Zielgruppe des Films anstrebt. Die Apokalypse scheint weit weg. Zombiehorden, die in ernsteren Genre-Kollegen für Angst, Atmosphäre und Bedrohung sorgen, sind weitgehend Fehlanzeige. Die Protagonisten wirken irgendwie unangreifbar, was Spannung raubt, aber durchaus Entspannung mit sich bringt. Der fehlende Realismus dürfte die richtigen Zombie-Fans sicherlich etwas stören. Anstelle von Realismus wurde seitens der Macher Humor beigemischt. Dieser ist mal platt, mal anständig, mal unanständig. Überdurchschnittlich lustig ist „Last Of The Living“ dennoch nicht. Viele Witze zünden nicht.

Der Härtegrad geht in Ordnung. Es geht zwar nicht immer ins Detail, Vieles passiert im Off, man bekommt aber auch einige nette Szenen geboten. Die Effekte sind gut gemacht. Zombie-Filme sind zwar oft dahingehend ausgelegt, dass sie sich auf härtere Szenen konzentrieren, bei „Last Of The Living“ kann man aber problemlos verkraften, dass viele Zombies einfach nur umgeschubst werden, anstatt ihnen die Hirse von der Schulter zu dreschen. Optisch gibt es auch sonst einiges geboten. Beispielsweise einige Landschaftsaufnahmen, welche die Schönheit Neuseelands wiedergeben.

Darstellerisch bekommt man solide Mittelkost geboten. Die Protagonisten hinterlassen einen guten Eindruck, ohne allerdings in irgendeiner Form zu glänzen. Für ein B-Movie, was „Last Of The Living“ zweifelsfrei ist, gehen die gezeigten Leistungen voll und ganz in Ordnung. Die Rollen der drei Protagonisten tragen den Film. Es gibt Charaktere, die gänzlich unterschiedlich sind und so für eine Menge Unterhaltung sorgen. Unterm Strich ist „Last Of The Living“ zwar durchaus unterhaltsam, ihm fehlt es aber an einigen Elementen, um ein richtiger Zombie-Kracher zu werden. Die Kameraführung ist zu mittelmäßig, die Atmosphäre und die Story sind nicht packend genug und es gibt zu wenige Höhepunkte. Da der Film trotzdem ganz gut funktioniert, kann man ihn sorgenfrei denjenigen empfehlen, die keinen großen Zombie-Slasher suchen, sondern sich mal nett unterhalten lassen wollen.

Last Of The Living  Last Of The Living

DVD

Die Extras sind durchaus großzügig ausgelegt. Es gibt einige Interviews mit deutschen Untertiteln, die dem Betrachter interessante Informationen zukommen lassen (Knapp 22 Minuten). Des Weiteren gibt des rausgeschnittene Szenen (ca. 6 Minuten) und ein alternatives Ende (ca. 4 Minuten). Bild und Ton sind so, wie man es erwarten darf.

Bewertung

Splatter Last Of The Living
Spannung Last Of The Living
Story Last Of The Living
Ekelfaktor Last Of The Living
Atmosphäre Last Of The Living
Tonqualität Last Of The Living
Bildqualität Last Of The Living
Zusatzmaterial Last Of The Living
Gesamteindruck Last Of The Living

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