Tokyo Gore Police

Informationen

Drehland Japan
Drehjahr 2008
Laufzeit ca. 101 Minuten
Regie Yoshihiro Nishimura
Darsteller Eihi Shiina Itsuji Itao Yukihide Benny Jiji Bû u.a.
Bild 16:9
Ton DD5.1
Sprachen
  • Deutsch
  • Japanisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK 18
Tokyo Gore Police

Story

Tokyo, 2035 A.D. Die Polizei wurde privatisiert, Mutanten terrorisieren die Menschen. Nur die Polizei kann Einhalt gebieten und sich gegen die bösen „Ingenieure“ stellen, um so die Sicherheit zu gewähren. Eine junge Polizistin namens Ruka beginnt allerdings, sich selbst zu fragen, ob sie auf der richtigen Seite steht. Sie will Rache nehmen und beginnt einen (sehr) blutigen Kampf, da die Ingenieure ihren Vater töteten.

Tokyo Gore Police  Tokyo Gore Police

Kritik

Gibt es das Wort „abgespaced“ eigentlich im direkten Zusammenhang mit Filmen? Wenn nicht, sollte man es unbedingt für Filme dieser Kragenweite einführen. Filme dieser Kategorie wissen auf eine sehr eigenartige Art und Weise zu unterhalten; natürlich ist das Ergebnis stets alles andere als realistisch. Aber scheißen wir jetzt mal auf die Realität und lassen wir uns einfach von viel Blut, kranken Monstermutantenmaschinen und der Zukunft Tokyos entertainen. Tauchen wir in ein Splatteruniversum ein, in der manche Menschen keine Menschen mehr sind, sondern Hunde, die vom Polizeichef an der Leine geführt werden. Großes Lob für viel Fantasie und viel, ja, ich glaube sehr viel Handarbeit, die die ganzen interessanten Szenen ermöglichen! Grade auch für den Mutanten Stripclub – ob man ihn eher ekelhaft oder lustig finden soll, kann an dieser Stelle nicht erschlossen werden, uninteressant ist er aber keinesfalls. Stellenweise allerdings laden die Mutanten ungewollt zum Lachen ein. Manche der Mutationen sehen einfach nur lustig aus, davor kann man gar keine Angst haben. Auch Spannung wird geboten, denn der Film ist zwar unrealistisch, jedoch keinesfalls langweilig. Man legte zwar viel Wert auf schicke Effekte, die Story wurde aber zum Glück nicht vernachlässigt – und das ist leider nicht der Normalfall. Rukas blutiger Pfad der Rache wird niemanden langweilen, vor allem auch, weil nicht nur einfach Rukas Revanche thematisiert wird. Nein, man legt Wert darauf, das ganze Tokyo der Zukunft in vielen Geschichten zu erzählen. Damit ein Film wirklich gut wird, benötigt man noch eine musikalische Untermalung, die zu bestimmten Szenen passt, aber insgesamt zum ganzen Film. Den Soundtrack dieses Films kann man genießen. Ob elektronische Klänge oder rockige Rhythmen, das passt einfach alles in den Film. Alles in Allem ist der Film gut anzuschauen. Ob man übertriebene Szenen, ’ne abgefahrene Story oder einfach viel Blut sehen will, dieser Film bietet von allem etwas und weiß all dies auch gekonnt zu verknüpfen. Fazit: Krank, aber cool und lustig! Allerdings: Hoffen wir nicht, dass diese Welt zur Realität wird, wenn denn letztendlich auch die Polizei von milliardenschweren Verbrechern aufgekauft und privatisiert werden sollte…;)

Tokyo Gore Police  Tokyo Gore Police

DVD

Bis auf Trailer kein Zusatzmaterial. Da bleibt uns nur, das Menü schön zu finden, um ein paar Punkte springen zu lassen. Keinen Makel an der Qualität sichern dem Film die Mindestpunktzahl, einen gibt’s für die Trailer. Da kann man mehr bieten, denn man will ja wissen, wie man die Special Effects in so einem Splatter- und Gorefest gemacht hat.

Bewertung

Splatter Tokyo Gore Police
Spannung Tokyo Gore Police
Story Tokyo Gore Police
Ekelfaktor Tokyo Gore Police
Atmosphäre Tokyo Gore Police
Tonqualität Tokyo Gore Police
Bildqualität Tokyo Gore Police
Zusatzmaterial Tokyo Gore Police
Gesamteindruck Tokyo Gore Police

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