Lebendig gefressen

Informationen

Originaltitel Mangiati Vivi / Mangiati Vivi die Cannibali
Länge 89 Minuten
Drehjahr 1979
Drehland Italien
Regie Humphrey Humbert (=Umberto Lenzi)
Schauspieler
  • Robert Kerman
  • Mel Ferrer
Lebendig gefressen

Story

Der Film beginnt mit einer schauspielerischen „Glanzleistung“, wobei Mitten in New York ein fremdartig aussehender Typ mit Blaßrohor 3 andere Typen mit Giftpfeilen ermordet und danach von einem Auto überfahren wird. Warum er dies tut, wird erst später erklärt.

Eine Frau namens Sheila wird auf eine Polizeibehörde gebeten und wird dort über ihre seit einigen Monaten verschwundene Schwester Diana befragt. Sie bekommt ein Videoband gezeigt, auf dem ihre Schwester im Dschungel bei einem merkwürdigen Stammesritual zu sehen ist. Außerdem scheint ihre Schwester mit Jonnas, Führer der Puritionssekte liiert zu sein.

Sheila macht sich natürlich auf die Suche nach ihrer Schwester. Hilfe bekommt sie von einem Söldner namens Mark, dem sie 100.000 Dollar verspricht. Sie werden fündig. Diana lebt inzwischen in dieser Sekte, die ihren Sitz Mitten im Dschungel hat.

Nun würde der Film nicht „Lebend gefressen“ heißen, gäbe es da nicht noch einen kleinen Haken! Das Camp der Sekte liegt umrundet von Kannibalenstämmen. Sheila und Mark schaffen es sogar lebend in das Camp der Sekte zu kommen und müssen rasch feststellen, das Jonnas ein Irrer ist und er niemanden aus seinem Camp wieder gehen lässt. Mark, Diana, Sheila und eine Freundin von Diana stehen also vor der Überlegung, entweder den Kannibalen ausgeliefert zu sein oder aber im Camp bei dem Irren Jonnas bleiben. Eine Alternative gibt es nicht. Für welche Variante sie sich entscheiden werden, werde ich Euch nicht verraten!

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Kritik

Ich habe ja schon einiges an Splatterfilmen gesehen und war somit auch auf alles gefasst, jedoch bei einigen Stellen, stand ich kurz davor den Film abzuschalten! Ich habe kein Problem damit, dass in dem Film Menschen auf brutalste Weise zerstückelt, gefressen oder was auch immer werden, jedoch bei Tieren hört der Spaß einfach auf! In dem Film werden mehrfach Tiere ( Krokodile, Schlangen…) bei lebendigem Leibe gehäutet, gegessen, ausgeweidet… Muß das denn wirklich sein???

Die menschlichen Splatterszenen sind durchaus recht gut gelungen, das muß man dem Film schon lassen, allerdings die Tieraufnahmen hätten sie weglassen sollen, allein deswegen gibt’s schon von mir nur 1 Stern!

Die schauspielerische Leistung ( Robert Kerman, Mel Ferrer, Janet Agren, Meg Fleming…) zählt ebenfalls nicht zu den besten! Erfüllt jedoch ihren Zweck. Allerdings hätte ich mir z.B. beim Massenselbstmord etwas mehr Elan gewünscht ( die Leute fielen einfach so um! Nicht mal Krämpfe! Nix!). Auch gleich zu Beginn des Films, die 3 Gestalten, die mit den Giftpfeilen getötet wurden, ob da der Begriff „Schauspieler“ überhaupt verwendet werden darf, ist fraglich! Oftmals wünscht man sich als Zuschauer sogar, dass einige „Schauspieler“ endlich gefressen werden ( oftmals trifft es sogar tatsächlich ein )!

Auch die Spannung kommt sehr kurz! Das meiste des Geschehens kann man sich eh immer denken, lediglich die Frage wer zuerst gegessen wird, ist manchmal nicht direkt zu bestimmen!

Auch typisch, der Film kann nur von einem Mann gemacht worden sein! Es laufen ständig nackte Frauen durch die Gegend. Vergewaltigungen kommen ebenfalls vor. Die Frauen werden stets als kleine, brave Dummchen dargestellt, die alles ohne Gegenwehr über sich ergehen lassen.

FSK ab 18, ist durchaus angebracht! Leute die Splatterfilme nicht mögen, sollten diesen Film hier auch auf gar keinen Fall anschauen! Gleiches gilt für Tierfreunde jeglicher Art!

FAZIT:

Alleine wegen der Tieraufnahmen, halte ich diesen Film nicht für empfehlenswert! Zwar sind die Splatterszenen an den Menschen nicht schlecht, jedoch wiegt das nicht diese Grausamkeiten an den Tieren wieder auf!

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Bewertung

Splatter Lebendig gefressen
Spannung Lebendig gefressen
Story Lebendig gefressen
Ekelfaktor Lebendig gefressen
Atmosphäre Lebendig gefressen
Gesamt Lebendig gefressen
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