One Way Trip

Informationen

OT:One Way Trip

ca.86 Minuten

Österreich, Schweiz 2011

Regie

  • Markus Welter
Darsteller

  • Sabrina Reiter
  • Melanie Winiger
  • Herbert Leiser
  • Martin Loos
  • u.a.

One Way Trip

Story

Ein paar junge Leute wollen in der Schweizer Jura campen. In den Bergen wollen sie dabei einen Pilz suchen und finden, der ihnen einen Drogentrip bescheren soll. Die Anfahrt gelingt nicht gerade reibungslos. Doch nach einigen Aufregern kommen sie heil an ihrer Destination an und machen sich als Schwammerlsucher an die Arbeit.

Die Gruppe aus acht verschiedenen Charakteren erhaschen einige „Spitzkegelige Kahlköpfe“, die dann zum Verzehr freigegeben sind. Doch die Stimmung, die ja eigentlich besser werden sollte, geht in den Keller. Denn einer der Pilzesser kommt plötzlich paralysiert und blutüberströmt ins Lager zurück. Dann bricht ein starker Sturm herein und die Handys funktionieren plötzlich nicht mehr. Als die panischen Jugendlich dann einen Bauernhof aufsuchen, um Schutz zu finden, eskaliert die ganze Situation in einem Blutrausch…

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Kritik

Mit dem Horror aus Deutschland ist das ja schon so eine Sache. Gutes Material muss man lange suchen. Richtig Gutes noch länger. Und aus unseren deutschsprachigen Nachbarländern sind richtig gute Filmbeiträge des Subgenre ebenfalls an einer Hand abzuzählen. Aber man freut sich immer wieder, wenn man etwas aus der geografischen Nähe in seinen DVD-Player legen kann, um sich (hoffentlich) positiv überraschen zu lassen. Wie in diesem Fall von „One Way Trip“, der 2011 in Österreich und der Schweiz hergestellt wurde. Was der Film bringt und ob er sich von der Masse absetzen kann, wird nachfolgend besprochen.

„One Way Trip“ ist auf jeden Fall ein professionell gedrehter Streifen. Das wird schnell klar und ist schon mal eine gute Grundlage. Er wurde nicht von irgendwelchen Heranwachsenden auf Zelluloid gebannt, die verrückte Ideen im Kopf und zu viel Kunstblut in der Gartenlaube haben. Der Streifen macht vom ersten Moment her einen soliden Eindruck. Das was man nach der Einführung geboten bekommt, hält einen ebenfalls bei der Stange.

Gut, man merkt ebenfalls recht schnell, dass es sich bei der Geschichte höchstwahrscheinlich nicht um hoch innovatives Kino handelt. Ein paar Teenager mit hohem Hormonspiegel fahren in den Wald, um Abenteuer zu suchen. Stattdessen finden sie das Ende. Und zwar ihr Ende. Von diesem Strickmuster gibt es zahlreiche Filme mit zahlreichen Abwandlungen. Dass es hier auf einen Slasher im Wald hinausläuft, dämpft die Erwartungen ein zweites Mal.

Nichtsdestotrotz kann man dem Geschehen gut folgen. Die Landschaft ist schön. Die eingefangenen Bilder klasse und die Schauspieler wenigstens so professionell, dass man nicht das Stöhnen und Jammern anfängt. Gestöhnt und Gejammert wird dahingegen im Film. Immer dann, wenn es ins Eingemachte geht. Die deutsche Veröffentlichung, die ungeschnitten daher kommt, hat dabei einiges an blutigen Szenen zu bieten. Nicht extrem hart, sondern wohldosiert und trotzdem ziemlich blutig. Was nett ist, ist die Tatsache, dass der Film in 3D gedreht wurde und man dies unweigerlich bei einigen Splatter-Effekten zu sehen bekommt. Da könnte man sich glatt mal überlegen, sich das gute Ding in der dritten Dimension reinzuziehen. Denn fliegende Körperteile machen was her.

Den Rest, den man zu sehen bekommt, wird Horror-Kenner weder sonderlich schocken noch erfreuen. Er ist zwar durchaus mit spannenden Momenten versehen, verfügt über ausreichend Atmosphäre und passable Darsteller, bietet aber nicht wirklich etwas Innovatives. Wer bereits die Slasher-Größen und „Shrooms – Im Rausch des Todes“ gesehen hat, wird auf nichts wirklich Neues stoßen. Als Zeitvertrieb oder seichte Horror-Unterhaltung lohnt „One Way Trip“ aber allemal. Gerade wegen seiner durchaus ungewöhnlichen Herkunft.

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Bewertung

Splatter 2_5.gif
Spannung 3_5.gif
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Ekelfaktor 3.gif
Atmosphäre 4.gif
Gesamt 3_5.gif

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