R.S.V.P.

Informationen

Darsteller
  • Rick Otto
  • Brandi Andres
  • Jason Mewies
Regie Mark Anthony Galluzzo
Tonformat DD 2.0
Bildformat 4:3 Vollbild
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Keine
FSK 18
Ländercode 2
Drehland USA
Jahr 2002
Filmlänge ca. 97 Minuten
Verleih E-M-S
Originaltitel R.S.V.P.
R.S.V.P.

Story

Nick hat zu einer Party der besonderen Art geladen. Er und einige andere Schüler der Highschool haben den Abschluss geschafft und wollen jetzt mal richtig einen drauf machen. Nick´s Apartment scheint dafür besonders geeignet zu sein, da es extrem geräumig und mit schönen, alten Möbeln ausgestattet ist. Nach und nach treffen dann die Gäste ein und rauchen, trinken, kiffen und unterhalten sich. Plötzlich taucht ein junger Professor auf, der die Schüler unterrichtet hat und gesellt sich zu ihnen. Er hat keinen besonders guten Ruf, da er ununterbrochen über Serienmörder diskutieren muss und anscheinend kein anderes Thema als den perfekten Mord kennt.

Doch da die Wohnung recht gross ist, redet derjenige mit ihm, der Lust hat und die andern gehen halt woanders hin. Allerdings scheint nach einiger Zeit so, als würde die Gruppe kleiner. Ein Mädchen verschwindet und weitere folgen. Nick sagt zwar das die betroffenen das Haus verlassen haben um nach hause zu gehen, doch irgendwie hat niemand mitbekommen, dass jemand die Wohnungstür durchquert hat. Als die Gruppe ziemlich dezimiert ist und ein junger Mann an Magenkrämpfen stirbt, ahnen die übrigen, was los ist…

Kritik

„R.S.V.P.“ ist ein Genremix aus Horrorfilm, Thriller und Drama, der in der zweiten Hälfte zu einem etwas anderen Slasherfilm mutiert. Sein Problem dabei ist, dass die erste Hälfte meist langweilig ist und so gut wie keinen Höhepunkt hat. Es treffen sich ein paar junge Leute, die sich vergnügen und vor allem viel miteinander Reden. Diese Dialog sind für den Film wenig wichtig und meist auch nichtssagend. Sehr, sehr selten kommt es mal zu lustigen Einlagen, die zu 90% mit irgendwelchen Drogen zu tun haben.

In der zweiten Hälfte wird der Film dann aber richtig gut und auch spannend, was ja nicht gerade unwichtig für einen Horrorfilm ist. Es beginnt ein lustiges Schlachten, dass zwar nicht blutig, aber schön anzusehen ist. Warum dieser Film den roten Stempel mit der FSK 18 trägt ist mir absolut schleierhaft, da so gut wie kein Blut zu sehen ist. Gut, es kommen ein paar Menschen ums Leben, aber da gibt es Filme mit einem höheren Bodycount und mehr Blut, die für Jugendliche ab 16 zugänglich sind. Aber sei es wie es ist, an diesem seltsamen System wird sich wohl sowieso nichts mehr ändern.

Die DVD von E-M-S prahlt ein wenig damit, dass Jason Mewes mit von der Partie ist, der ja schon in einigen Kassenschlagern wie „Scream 3“, „Dogma“ oder auch „Jay & Silent Bob schlagen zurück“ mitgespielt hat. Besonders auffällig war seinen Auftritt, als Drogenvernichtungsmaschine, zwar nicht, auch wenn er gegen Ende einen überraschenden Auftritt hat. Die anderen Akteure haben ebenfalls eine gute Leistung abgegeben, die allerdings nicht als Besonderheit in die Filmgeschichte eingehen wird.

Ebenso mittelprächtig ist die Atmosphäre des Streifens, die zwar durch die luxuriöse Grossraumwohnung gut unterstrichen wird, alles in allem für einen Horrorfilm aber zu glanzlos ist. Aus diesem Streifen hätte man sicher mehr rausholen können, wenn die Morde etwas früher begonnen hätten und es dann zwischen den einzelnen Tötungen grössere Pausen gegeben hätte.

So ist „R.S.V.P“ aber nur mittelmässiger ein Film, der nicht richtig zu überzeugen weiss, da der Unterhaltungswert einfach viel zu gering, beziehungsweise schlecht verteilt ist. Man kann ihn sich aber durchaus mal angucken, wenn man sowieso Langeweile hat, denn der Verlauf der Story ist schon überraschend.

DVD

Im schlicht animierten Menü gibt es zum einen einige, labelinterne Trailer und unter dem Menü Extras den Originaltrailer und eine Filmografie in Form von Texttafeln. Das ist wirklich nicht viel und für einen neueren Film etwas enttäuschend.

Bewertung

Splatter R.S.V.P.
Spannung R.S.V.P.
Atmosphäre R.S.V.P.
Ton R.S.V.P.
Bild R.S.V.P.
Features R.S.V.P.
Gesamt R.S.V.P.

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