Rasiermesser-Killer

Informationen

OT:The Centerfold Girls

ca.79 Minuten

USA 1974

Regie

  • John Peyser
Darsteller

  • Andrew Prine
  • Jennifer Ashley
  • Jaime Lyn Bauer
  • u.a.

Rasiermesser-Killer

Story

Ein psychopathischer Killer ist von den Auftritten junger Mädchen, im Bachelor-Magazin, entzürnt. Er mag es nicht, dass sich die jungen Dinger nackt ablichten lassen und findet dies so verwerflich, dass er es für richtig hält, sie der Reihe nach umzubringen.

Erst muss eine Frau am See dran glauben, dann eine Krankenschwester und ein Hippie-Mädchen in einem Landhaus und danach geht es Frauen an den Kragen, die ein Fotoshooting am See haben. Der Killer geht dabei akribisch nach einem Kalender vor, auf dem die Mädchen abgelichtet sind, der sich im ominösen Bachelor-Magazin befindet.

Als dann aber die Stewardess Vera an der Reihe ist, läuft es beim Killer nicht so wie er es sich gedacht hatte und sein Plan, die Welt von unmoralischen Menschen zu befreien, gerät in Gefahr…

Kritik

„Der Rasiermesser-Killer“ ist ein typischer Slasher, mit dem gewissen 70er Jahre Flair. Sicherlich erfindet der Film die Welt seines Subgenre nicht neu und die Auswahl der Opfer lässt schon ein wenig auf Sexploitation schließen, denn jede Frau die den Löffel abgibt ist zuvor so zu bestaunen, wie Gott sie schuf. Aber trotzdem ist er nett zu verfolgen, wenn man auch nicht mit den größten Ansprüchen an ihn rangehen sollte.

Die Story ist leicht gestrickt und wird erst dann etwas vertieft, als der Protagonist bereits einige Damen aus seinem Erotikkalender „gestrichen“ hat. Hier fällt komischerweise auf, dass er nur Mädels aus den rechten Seiten des Kalenderbuches abmurkst, aber das war aus kameratechnischer Sicht wohl besser und stört eigentlich auch nicht weiter. Als der Killer dann die Stewardess Vera umbringen möchte, wird die ganze Sache verzwickt und gar nicht so wie er es sich vorstellt.

Na ja… Nach einem Brüller klingt das nicht gerade und wie angemerkt, ist der Film das auch nicht. Das Geschehen zieht sich eher langatmig über die gesamte Spielzeit und einen Spannungsbogen gibt es nicht wirklich. Auch bei den Splattereinlagen wurde gespart, sodass der Titel doch reißerischer klingt als man das lieb haben möchte. Atmosphärisch ist stellenweisegut gearbeitet worden, da es hier und da eine dunkle Szene gibt die eine gewisse Horrorstimmung verbreitet. Als Darsteller fungierten unter anderem Andrew Prine und Jennifer Ashley, die in einigen Horror B-Produktionen mitgewirkt haben, es aber nie schafften richtig berühmt zu werden. Sie spielen alles in allem recht gut, aber nicht so gut, dass man sich ihre Namen unbedingt merken müsste.

Somit ist „Der Rasiermesser-Killer“ nicht nur ein lieblos gedrehter, freizügiger 0815 Slasher, sondern auch ein Film, den sich lediglich Sammler ins Regal stellen dürften. Er ist uncut, was auch wirklich nichts Besonderes ist, von Silwa und All Video auf den Markt geschmissen worden und inzwischen relativ selten geworden.

Bewertung

Splatter Rasiermesser-Killer
Spannung Rasiermesser-Killer
Story Rasiermesser-Killer
Ekelfaktor Rasiermesser-Killer
Atmosphäre Rasiermesser-Killer
Gesamt Rasiermesser-Killer

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