Re-Animator

Informationen

Drehland USA
Drehjahr 1985
Laufzeit ca. 86 Minuten
Regie Stuart Gordon
Darsteller Jeffrey Combs Bruce Abbott Barbara Crampton u.a.
Bild
  • 1
  • 78:1 (anamorph/16:9)
Ton DD2.0
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK KJ
Re-Animator

Story

Der Medizinstudent Dan Chain führt prinzipiell ein Vorzeigeleben. Er ist erfolgreich im Studium, hat eine tolle Freundin und der werdende Schwiegervater ist der angesehene Dekan der medizinischen Fakultät. Dann ändert sich das Leben von Dan aber schlagartig in eine völlig andere Richtung.

Schuld daran ist der Schweizer Medizinstudent Herbert West. Er hat ein Serum erfunden, mit dem er tote Lebewesen wieder zurück ins Leben bringen kann. West quartiert sich bei Dan Chain und dessen Freundin ein und führt bald das vor, wegen dessen er seine Heimat verlassen musste. Erst ist es nur die Hauskatze, die mehrfach zurück ins Leben findet. Dann gerät das Experiment aber völlig außer Kontrolle…

Re-Animator  Re-Animator

Kritik

Der Tod als Feind. Oft wurde diese Thematik aufgegriffen, doch wohl nie so schnörkellos und beeindruckend wie von dem Horror-Klassiker „Re-Animator“. Regisseur Stuart Gordon hat mit diesem Film einen Meilenstein des modernen Horrorfilms geschaffen und bewiesen, dass man auch als Regisseur den einen großen Hit landen kann. Er durfte zwar nach seinem Erfolg von 1985 an einige namhafte Projekte wie „Fortress – Die Festung“ oder „Castle Freak“ und er wurde auch berechtigterweise zwei Mal zu den „Masters Of Horror“ geladen, dennoch konnte er den Erfolg den er mit „Re-Animator“ hatte, nie mehr einstellen.

Das es sich bei „Re-Animator“ und Gordons zweiten Film handelt, merkt man kaum. Durch eine nicht geringe Priese schwarzem Humor werden einige technische Defizite fast bis zur Unkenntlichkeit minimiert. Gordon ist eine perfekte Mischung gelungen. Mal meint man das Geschehen keinesfalls ernstnehmen zu können, dann gefriert einem bei der Betrachtung einiger Szenen das Blut in den Adern.

Die Geschichte ist sehr interessant zu verfolgen und das, obwohl sie eigentlich nicht viel hergibt. Die Charaktere werden nur schemenhaft, aber lustig beschrieben und Sympathieträger sind nicht wirklich auszumachen. Aber das Tempo ist hoch, die Atmosphäre vorbildlich dicht und die Splattereinlagen häufig als auch sehenswert. Es wird quasi gesplattert bis der Arzt kommt. Im wortwörtlichen Sinne. Zudem ist es immer wieder interessant zu verfolgen, wenn ein Toter zurück ins Reich der Lebenden geholt wird. Hier ist stets beste Zombie-Unterhaltung garantiert.

Ebenso erstklassig, wie die Effekt-Einlagen, sind die mitwirkenden Darsteller. Allen voran Jeffrey Combs, der hier als Herbert West seine Paraderolle spielen darf. Glaubhaft wird hier natürlich nichts dargestellt. Muss aber auch nicht, da das Ganze wunderbar übertrieben ist. Besonders ins Auge sticht der gute Dr. Hill, der von David Gale gespielt wird. Seine Mimik und sein hypnotischer Blick sind mit dem Streifen in die Film-Geschichte eingegangen.

Wenn man einem Bekannten, der noch nie einen Horror-Film gesehen hat, einen Tipp für einen kommenden Video-Abend mit bester Unterhaltung geben müsste, würde die Empfehlung von „Re-Animator“ wohl mit zu den ersten 10 Filmen gehören. Denn „Re-Animator“ ist ohne Frage ein Klassiker, der auch viele Jahre nach seinem Erscheinen noch zeitlos ist. Allerdings muss vor der Betrachtung gesichert sein, dass man sich eine ungeschnittene Fassung besorgt, da die vielen Splatterszenen in einigen deutschen Fassungen entfernt wurden. Die Effekte sind zwar alle maßlos übertrieben und nur mit einem Augenzwinkern zu verstehen, sie waren aber offensichtlich ein Dorn im Auge der Beschneidungs-Behörde.

„Re-Animator“ muss man also gesehen haben. Ohne Wenn und Aber. Der Film mischt eine nette Story mit makabrem Humor und einer kräftigen Priese blutiger Spezialeffekte.

Re-Animator  Re-Animator

DVD

Die DVD-Version von CMV kann sich ohne Frage sehen lassen. Bild und Ton wurden aufgearbeitet und lassen sich gut sehen respektive hören. Jemand, dem in der Vergangenheit nur ein geschnittenes Tape oder sich einen Re-Uncut-Import besogt hat, wird auf jeden Fall höchst zufrieden sein. Das Extramaterial kann sich auch sehen lassen. Neben zwei Audikommentaren von Regisseur beziehungsweise des Produzenten und der Hauptdarsteller gibt es eine entfernte Szene (ca. 2 Minuten), eine knapp siebenminütige Bildergalerie, Trailer und TV-Spots. Um die Sache abzurunden wurde noch die „Extended Version“ mit auf die Scheibe gepresst, mit deutscher und englischer Tonspur, die noch etwas mehr Handlungsszenen für den geneigten Betrachter bereithält.

Bewertung

Splatter Re-Animator
Spannung Re-Animator
Story Re-Animator
Ekelfaktor Re-Animator
Atmosphäre Re-Animator
Tonqualität Re-Animator
Bildqualität Re-Animator
Zusatzmaterial Re-Animator
Gesamteindruck Re-Animator

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