Severed

Informationen

og_title OT: Severed
origin_date
  • USA
  • 2005
duration ca. 101 Minuten
Regie Carl Bessai
Darsteller Leanne Adachi JR Bourne Sage Brocklebank
Bildformat
  • 1
  • 85:1; 16:9
Tonformat Deutsch Dolby Digital 5.1 Englisch Dolby Digital 5.1
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch
Ländercode Severed
Freigabe Severed
Severed

Story

Als sich ein Waldarbeiter beim Auseinandernehmen eines Baumes verletzt, ahnen seinen herbeistürmenden Kollegen noch nicht, was hier in den nächsten Minuten abgehen soll. Der schwerverletzte Arbeiter mutiert plötzlich zu einer wilden, um sich schlagenden und beißenden Kreatur – Einem Zombie. Wie sich später heraus stellt, ist der Arbeiter mit flüssigem Material des Baums in Kontakt gekommen, welches in seine Blutbahn gelangte und ihn nach kurzer Zeit das Leben genommen hat. Doch der Tod dauerte nicht lange an. Er kam als Zombie zurück und hat vielen seiner Mitarbeitern das gleiche Schicksal bereitet. Da die Holzfirma nichts von ihren Angestellten hört, fährt Juniorchef Tyler in das abgelegene Waldgebiet um nachzuschauen, warum die Produktion gestoppt wurde. Er sieht schnell, was vorgeht und verschanzt sich mit den Überlebenden in einer kleinen Holzhütte. Nach einigen Auseinandersetzungen wird Tyler klar, dass das „Experiment“ Schuld an dieser Notlage ist. Der Konzern hat versucht, durch eine Chemikalie die Bäume schneller wachsen zu lassen, was auch gelungen ist. Doch die nun entstandenen Folgen sind extrem tödlich…

Severed  Severed

Kritik

Mit „Severed“ kommt ein neuer Zombie-Film daher, der versucht, auf den Pfaden bekannter Subgenre-Kollegen zu schreiten. Das ist keine leichte Aufgabe, denn der geneigte Zuschauer erwartet viel, wenn er Parallelen zu Filmen wie „Zombie – Dawn Of The Dead“, „Night Of The Living Dead“ oder ähnlichen Filmen erwartet. Das „Severed“ diese hochgesteckten Erwartungen nicht erfüllen kann, scheint logisch, dennoch ist es ein gelungener Genre-Beitrag. Er lebt vor allem von seinen temporeichen Kampfszenen, in denen ein Stilmittel aus dem „Zombie“-Remake „Dawn Of The Dead“ übernommen wurde. Schnelle Cuts und eine verwackelte Kamera sollen für verstörende Angstattacken beim Zuschauer sorgen, was auch größtenteils gelingt.

Der Beginn zeigt gleich, was Regisseur Carl Bessai, der bislang noch keinen filmischen Erfolg vorzuweisen hat, vorhatte: Einen atmosphärischen Film schaffen. Die Szenen im Wald sind sehr stimmungsvoll und die eingefangenen Bilder verheißungsfreudig. Einige Minuten geht das auch gut, als dann aber der Szenenwechsel in die Holzfirma kommt, ahnt man nichts gutes. Der Dialog zwischen Vater und Juniorchef Sohn ist öde und von Seiten des Vaters auch sehr schlecht, mit einer unpassenden Stimme, synchronisiert. Der Film verliert an Fahrt. Mängel dieser Art müssen dann leider auch im weiteren Verlauf des Films festgestellt werden. Actionreiche Szenen lösen sich mit langweiligen ab. Schade eigentlich, da die Geschichte an sich, mit der passenden Umgebung über weit aus mehr Potential verfügt, als letztendlich abgerufen wird. Sehr überzeugend sind die Zombiemasken, was für einen Film dieses Sungenres ja nicht gerade unwichtig ist. Aber auch bei den Spezialeffekten, will man die Masken denn zu diesen zählen, gibt es leider Pro und Kontra. Für die Splatter-Fraktion gibt es so gut wie gar nichts zu sehen. Hier und da mal herumliegende Körperteile, da ein Biss im Off und dort spritzt dann mal Blut. Zwar nicht wenig, „richtige“ Spezialeffekte gibt es aber nicht, was sehr schade ist. Gerade weil der Film für Jungendliche nicht geeignet sein soll und das DVD-Cover den unüberlesbaren Schriftzug „Ungeschnittene Fassung“ trägt. Der Film hätte durchaus ab 16 freigegeben werden können, aber man weiß ja auch, wie schwer es kleine Produktionen haben an solch eine Einstufung heranzukommen. Die Darsteller machen ihren Job recht ordentlich. Es gibt keinen der negativ auffällt, allerdings auch niemanden, der positiv in Erscheinung tritt. Allerdings hatten es die Protagonisten auch nicht sonderlich einfach, da sie Klischeerollen spielen, bei denen an der Charakterbeschreibung deutlich gespart wurde. Sicherlich gibt es an „Severed“ einiges auszusetzen. Wer den Film mit einer Einstellung wie „Der ist sicherlich wie Romeros „Zombie“ oder vielleicht noch besser“ in den DVD-Player schiebt, wird sicherlich bitter Enttäuscht werden. Wer aber Lust auf einen soliden, unabhängigen Zombie-Streifen hat, dem wird „Severed“ sicherlich gefallen. Auch wenn ihm der ein oder anderen blutige Effekt fehlt.

Severed

DVD

Das Hauptaugenmerk der gelungenen DVD bildet ein etwa 40minütiges "Behind The Scenes", welches dem geneigten Betrachter viele Informationen zu den Dreharbeiten von "Severed" bietet. Dieses Extra gibt es nur in Originalsprache und ohne Untertitel. Des Weiteren wurde die DVD mit dem einminütigen Original-Trailer bestückt, der über deutsche Untertitel verfügt. Zum Abschluss gibt es dann noch eine Trailershow mit 11 Titeln.

Bild und Ton sind zwar nicht vollends überzeugend, dennoch als gut zu bewerten. Das Bild ist nicht ganz scharf, dafür aber von Störungen verschont. Der Ton (Deutsch DD 5.1 / Englisch DD 5.1) hämmert rauschfrei und gut hörbar aus den Boxen. Alles in allem hat Splendid eine wirklich gute DVD auf den Markt gebracht.

Bewertung

Splatter Severed  Severed  Severed  Severed  Severed  Severed
Story Severed  Severed  Severed  Severed  Severed  Severed
Spannung Severed  Severed  Severed  Severed  Severed  Severed
Ekelfaktor Severed  Severed  Severed  Severed  Severed  Severed
Atmosphäre Severed  Severed  Severed  Severed  Severed  Severed
Ton Severed  Severed  Severed  Severed  Severed  Severed
Bild Severed  Severed  Severed  Severed  Severed  Severed
Extras Severed  Severed  Severed  Severed  Severed  Severed
Gesamt Severed  Severed  Severed  Severed  Severed  Severed

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