Skinner

Informationen

OT:Popcorn

ca.87 Minuten

USA 1990

Regie

  • Mark Herrier
Darsteller

  • Jill Schoelen
  • Tom Villard
  • Dee Wallace Stone
  • u.a.

Skinner

Story

Das Horror-Thon Filmfestival steht an und voller Erwartungen wollen die Organisatoren das präsentieren, in das sie die Arbeit der letzten Wochen gesteckt haben. Bei diesem Fantasy-Filmfestival werden Horrorfilme der 50er Jahre in einem Guckmarathon gezeigt. Zusätzlich zu der filmischen Darbietung können die Gäste Effekte bewundern, die im Kino selbst für Spannung und Unterhaltung sorgen sollen.

Bei den Aufbauarbeiten haben die Zuständigen einen alten Film gefunden, der einen Filmemacher zeigt, wie dieser offensichtlich Leute vor der Kamera umbringt. Dies soll die Filmnacht allerdings nicht verhindern, obwohl eine junge Frau ein merkwürdiges Gefühl hat. Sie hat seit dem Fund der Filmrolle Alpträume und denkt das sie irgendwie in die Sache involviert ist.

Bei der Aufführung kommt es dann auch, wie das Mädchen erwartet hat, zu merkwürdigen Zwischenfällen. Während den Filmen verschwinden Menschen und bald stellt sich heraus, dass sich ein Unbekannter im Gebäude befindet, der seine Opfer häutet und mit deren Gesichter zum nächsten Mord schreitet. Erst scheint es unmöglich den Mörder zu finden, doch dann zeigt er sein wahres Gesicht…

Kritik

Also ein bisschen mehr hatte ich mir schon von diesem Streifen versprochen. Die Geschichte klingt interessanter als sie tatsächlich ist und das eigentliche Thema, die Häutungen, kommt kaum zum tragen. Der Film erinnert ein wenig an den Raimi-Film „Darkman“ allerdings mit der Vertauschung von gut und böse. Während der „Darkman“ für das Gute kämpft und das mit neu generierten, künstlichen Gesichtern, ist der „Skinner“ ein eiskalter, berechnender Killer, der echte Menschenhaut vorzieht.

Die Story hätte etwas interessanter inszeniert werden können, denn über weite Strecken gibt es recht wenig Interessantes zu sehen, obwohl genug Potential vorhanden ist und daher ist der Film im Endeffekt etwas langweilig. Die Atmosphäre wirkt zwar über weite Strecken überzeugend, allerdings musste ich hier leider auch ein paar Mängel feststellen. Einige Kulissen wirken recht künstlich und schauspiel- sowie dialogtechnisch gibt es stellenweise große Schwächen, sodass der berechtigte Eindruck entsteht, dass es sich bei „Skinner“ um einen „fast“ B-Movie handelt.

Die bereits angesprochenen schauspielerischen Mängel tragen nicht unbedingt zu einer Aufwertung des Films bei und sind wohl auf ein niedriges Budget zurückzuführen, welches mit Sicherheit der Grund war, warum keine besseren Schauspieler engagiert wurden. Die Idee, dass ein Horrorfilm in einem Kino spielt, wo Horrorfilme gezeigt werden ist sicherlich gut, aber nicht unbedingt neu.

Alles in allem ist „Skinner“ also ein etwas enttäuschender Genrefilm, der sicherlich das Potential zu einem guten Slasherfilm hatte. Das FSK 18 Einstufung geht in Ordnung, auch wenn sehr wenig Blut fließt.

Bewertung

Splatter Skinner
Spannung Skinner
Story Skinner
Ekelfaktor Skinner
Atmosphäre Skinner
Gesamt Skinner

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