Subspecies 2: Bloodstone

Informationen

Drehland
  • Rumänien
  • USA
Drehjahr 1993
Laufzeit ca. 83 Minuten
Regie Ted Nicolaou
Darsteller Anders Hove Denice Duff Kevin Spirtas Melanie Shatner u.a.
Bild
  • 1
  • 33:1 (NTSC)
Ton DD2.0
Sprachen Englisch
Untertitel
LC 1
FSK Not Rated
Subspecies 2: Bloodstone

Story

Obwohl es den Anschein hatte, dass der Vampir Radu von seinem Bruder und dessen Geliebter getötet wurde, findet der mächtige Blutsauger einen Weg, ins Leben zurückzukehren und erneut Angst und Schrecken zu verbreiten. Rasend vor Wut und mächtiger denn je setzt Radu alles daran, wieder in den Besitz des Blutsteins zu gelangen, der sich in der Zwischenzeit in der Obhut von Michelles Schwester Rebecca befindet. Der inzwischen selbst zur Vampirin verwandelten Michelle bleibt nicht mehr viel Zeit, ihre Schwester vor der teuflischen Macht Radu’s zu schützen und dem Untoten endgültig das blutrünstige Handwerk zu legen…

Subspecies 2: Bloodstone  Subspecies 2: Bloodstone

Kritik

Nachdem die für ihre kultigen Trash-Heuler bekannte Filmproduktionsschmiede Full Moon Pictures ihrer Zeit mit Subspecies einen wirklich soliden Vampirfilm auf die Beine stellte, sollte es zwei Jahre dauern, bis im Jahre 1993 unter der erneuten Regie von Ted Nicolaou das erste der insgesamt drei Sequels entstand. "Subspecies II: Bloodstone" setzt die Geschichte um Radu, den Sohn des Vampirkönigs und seiner Suche nach dem Blutsteins fort und folgt nahtlos den Geschehnissen des ersten Teils. Somit ist dessen Kenntnis natürlich von immensem Vorteil, auch wenn sich so letztendlich die Erkenntnis aufdrängt, dass an der vielzitierten Weisheit, Sequels würden in den meisten Fällen nicht an das Original heranreichen, doch etwas Wahres dran ist.

Dass "Subspecies II" auf das Konto des selben Teams geht, das bereits den Erstling in Szene setzte, ist sein großer Vorteil. Ted Nicolaou und seine Mannen verstehen es hervorragend, ein geringes Budget mit atmosphärischem Gothic-Gruselflair und einer überaus souveränen Inszenierung geradezu vergessen zu machen. Düstere Schattenspiele künden von der Präsenz Radus, welcher von Anders Hove erneut brillant verkörpert wird und als dämonischer Fiesling keinerlei Ähnlichkeit mit den trockenen Blutsauger-Aristokraten aus ähnlichen Filmen aufweist. Mit seinem markanten Mienenspiel, der geifernden Ausdrucksweise und den langen Nosferatu-Fingern spielt Radu alleine schon visuell in einer ganz anderen Liga als viele andere Vampire.

Leider gelingt es " Subspecies II" dann allerdings nicht, seinen untoten Antagonisten in eine ähnlich gute Handlung wie die des Vorgängers zu betten. Spielte der erste Teil noch in düsteren Schlössern und ländlichen Gegenden Transsilvaniens, so versetzt der Nachfolger die Handlung nach Bukarest, wo dann leider ein deutlicher Abfall an Atmosphäre zu vermerken ist. Zwar wird die Stadt von Ted Nicolaou trotz allem unheimlich in Szene gesetzt, dennoch verliert sie den Vergleich mit den genialen Settings des Originalfilms eindeutig. Da ist es nicht gerade hilfreich, dass auch die Story an fast allen Ecken und Enden schwächelt und zu keinem Zeitpunkt einen ordentlichen Drive aufbauen kann. Die Transformation Michelles wird eher oberflächlich abgehandelt und sonst scheint sich die Handlung zu keinem Zeitpunkt auf ein wirkliches Hauptthema fokussieren zu können. Radu scheint allgegenwärtig, hält sich dann aber doch im Hintergrund, zu einer nennenswerten Konfrontation mit ihm kommt es erst im Finale.

Positiv zu vermerken ist, dass " Subspecies II" einerseits eine fantastisch angehauchte Gruselmär erzählt, sich andererseits aber auch nicht zu ernst nimmt. Spätestens mit der Einführung von Radus Mutter, einer uralten Hexe, rutscht der Film beinahe auf die Trash-Ebene ab, doch gerade das wirkt noch nicht einmal störend. Die Intention des Films ist es, sein Publikum zu unterhalten, auf einen großartigen Anspruch wurde dabei natürlich nicht abgezielt. Dem Zuschauer wird hier vereinzelt nackte Haut und eine zufriedenstellende Anzahl solider Special Effects geboten. Die beste derartige Szene, in der ein abgetrennter Kopf wieder mit seinem Körper zusammenwächst, gibt es zwar bereits zu Beginn zu bestaunen, doch auch im weiteren Verlauf hält der Film noch einiges an blutigen Spielereien parat, wobei richtige Gorehounds allerdings nicht auf ihre Kosten kommen werden.

Zusammenfassend ist " Subspecies II" also eine nahtlose Fortführung der Geschichte des ersten Teils, bei der in punkto Story und Atmosphäre, gerade im Vergleich zum Original, allerdings ein paar Abstriche gemacht werden müssen. Insgesamt handelt es sich hierbei jedoch noch immer um einen durchaus sehenswerten Vampirfilm, der gerade durch seine Präsentation als düsteres Gothic-Märchen punkten kann.

Subspecies 2: Bloodstone  Subspecies 2: Bloodstone

DVD

Die DVD ist Bestandteil der "Subspecies: The Epic Collection", die uns "Full Moon" dankenswerterweise Weise zur Verfügung gestellt hat. Das Bild der Reihe geht in Ordnung. Das Ausgangsmaterial ist halt nicht mehr das jüngste… Ein paar kleine Extras gibt es auch. Ein Cast & Crew + ein Making Of, welche den Filmgenuss abrunden.

Bewertung

Splatter Subspecies 2: Bloodstone
Spannung Subspecies 2: Bloodstone
Story Subspecies 2: Bloodstone
Ekelfaktor Subspecies 2: Bloodstone
Atmosphäre Subspecies 2: Bloodstone
Tonqualität Subspecies 2: Bloodstone
Bildqualität Subspecies 2: Bloodstone
Zusatzmaterial Subspecies 2: Bloodstone
Gesamteindruck Subspecies 2: Bloodstone

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  • Subspecies 1

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