The Brink

Informationen

Drehland USA
Drehjahr 2006
Laufzeit ca. 70 Minuten
Regie Benjamin Cooper
Darsteller Rachel Balzer Jeff Ryan Heather Ashley Jason Flowers u.a.
Bild 4:3
Ton
  • DD5.1
  • 2.0
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel
LC 2
FSK 18
The Brink

Story

Als Thomas Edison 1931 starb, hatte das einen mysteriösen Hintergrund. Er hatte zuvor ein Gerät erfunden, welches ihm erlaubt hat mit den Toten zu kommunizieren. Bei einer Zusammenkunft mit Toten ist Edison dann zusammengebrochen und gestorben.

Viele Jahre später gerät Studentin Megan an die verschollenen Pläne Edisons, von denen bis dato niemand Notiz genommen hat. Die eifrige junge Frau will den Kommunikator nachbauen und in einem einsamen Haus testen. Zusammen mit ein paar Kommilitonen wird der Feldversuch dann gestartet. Mit dem Ergebnis, dass böse Kräfte geweckt werden und sich die Studenten in ernsthafter Gefahr befinden…

The Brink  The Brink

Kritik

Tja… der gute Thomas Alva Edison. Erfinder von Kohlefaden-Glühlampe, des Elektrischen Stuhls und vielen weiteren elektrischen und chemischen Krams. Er hätte sich zu Lebzeiten sicherlich nicht vorstellen können, was knapp 80 Jahre nach seinem Tod mit seinem guten Namen angestellt wird. Er muss für einen Horror-Film herhalten. Und nicht mal für einen, der seinen Namen in Ehren halten will, sondern nur für einen, der eine Story braucht, die etwas anders als andere ist.

Dummerweise ist das Mitwirken von Edison respektive seiner Erfindung zwar der Kernpunkt der Geschichte, es gibt dazu aber noch ein mächtiges Drumherum, welches alles andere als unnormal ist. In „The Brink“ ist eigentlich nur eine einfache Geistergeschichte verfilmt worden. Eine Geistergeschichte ohne besondere Ambitionen eine gute oder eine schlechte zu sein, die in ihrem Kern ohne wirklich Originelles auskommt. Es gibt eine Absicht, einen Weg und ein Ziel. Ziemlich unspektakulär.

Nach der edisonschen Einführung in die Geschichte bekommt man ein wenig aus dem Leben der mitwirkenden Rollen präsentiert. Leicht belanglos doch einführend in den Teil, der dann für Spannung sorgen soll. Das Geschehen ist sehr dialoglastig, bringt aber auch erste mysteriöse Elemente mit sich, die es verstehen für eine mittelprächtige Spannung und eine solide Atmosphäre zu sogregen.

Was ein großer Vorteil dieser Billig-Produktion ist, ist die Tatsache das man die Story nicht bis zum äußersten aufgebläht hat. Da hat man schon Filme gesehen, die weniger erzählt haben, sich aber auf zwei Stunden aufgebläht haben. Oder wie es bei so vielen Produktionen ist, dass man unbedingt die 90 Minuten voll bekommen muss. Auch wenn der Abspann dann 20 Minuten dauert. Hat man alles schon gesehen. Warum auch immer. Hier ist das aber anders. Zum Wohle des Betrachters setzt schon nach 67 Minuten der Abspann ein. Genau dann, wenn man meint mit dem Film fertig zu sein. Für diesen Schritt muss man die Macher loben.

Weniger Lob bekommen diejenigen ab, die sich für die Spezialeffekte verantworten müssen. Der erste Effekt sieht noch passabel aus. Zumindest für ein CGI. Die weiteren computeranimierten Grafiken wissen aber nicht zu überzeugen. Ganz übel wird es, wenn es anfängt zu brennen. Hier hätte man lieber 5 Dollar für eine Gallone Sprit investiert, mit der man dann irgendein Scheune abgefackelt hätte. Das wäre rein optisch um ein Vielfaches besser rübergekommen. Auch nicht gerade sehr gut sind einige der Darsteller. Viele fallen erst gar nicht auf, was nicht negativ anzusehen ist. Es gibt aber katastrophale Ausfälle ins Negative. Beispielsweise in der Szenen, wo sich die Protagonistin in die Eis-Wanne setzt. Fürchterlich… Insgesamt gesehen ist „The Brink“ ein Horror-Streifen ohne wirkliche Höhen und wenige Tiefen. Ein Film den man gesehen haben kann, aber sicherlich nicht gesehen haben muss. Da er technisch recht gut umgesetzt wurde und kaum Längen besitzt, wird man das Gucken sicherlich nicht bereuen. Aber die Tatsache, dass die Handlung keinen vom Hocker haut wird auch nicht dafür sorgen, dass man diesen Streifen länger im Gedächtnis behält.

The Brink  The Brink

DVD

Bildtechnisch bekommt man bei „The Brink“ etwas zu Gesicht, dass durchaus hätte schärfer sein können. Der Ton weißt da schon mehr Klarheit auf, auch wenn es keine besondere Berauschung gibt. Im nett animierten Menü gibt es im Untermenü „Extras“ den Trailer zum Film und zwei Bildergalerien. Viel ist das nicht gerade…

Bewertung

Splatter The Brink
Spannung The Brink
Story The Brink
Ekelfaktor The Brink
Atmosphäre The Brink
Tonqualität The Brink
Bildqualität The Brink
Zusatzmaterial The Brink
Gesamteindruck The Brink

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  • Ghosthouse

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