The Broken

Informationen

Drehland
  • GB
  • Frankreich
Drehjahr 2008
Laufzeit ca. 88 Minuten
Regie Sean Ellis
Darsteller Lena Headey Richard Jenkins Asier Newman Michelle Duncan u.a.
Bild
  • 2
  • 35:1 (16:9)
Ton
  • DD5.1
  • DTS
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK 16
The Broken

Story

Als Gina, eine attraktive Radiologin aus gutem Hause, mit ihren Angehörigen beim Essen sitzt, zerbricht urplötzlich ein Spiegel. Niemand denkt sich etwas dabei, man scherzt nur über die Jahre des Pechs, die nun folgen sollen. Später fährt Gina mit ihrem Wagen an einer Frau vorbei, die ihr zum verwechseln ähnlich sieht. Erschrocken verursacht sie einen Verkehrsunfall, den sie nur knapp überlebt.

In der Rehabilitation wundert man sich über die geringen Verletzungen, die Gina davongetragen hat. Von Pech kann hier nicht die Rede sein. Neben ein paar Schrammen ist es lediglich zu einer leichten Quetschung des Hirns gekommen. Diese macht ihr aber offensichtlich schwer zu schaffen. Denn sie nimmt starke Veränderungen bei ihr selbst und in ihrem Bekanntenkreis wahr. Und immer wieder zerbrechen Spiegel…

The Broken The Broken

Kritik

Der französisch-britische Filmbeitrag „The Broken“ ist ein kleiner, feiner Grusel-Film, der es durchaus in sich hat. In einem ruhigen Erzähltempo wird hier eine nicht gerade alltägliche Geschichte wiedergegeben, die den Fan mystischer Streifen klar für sich gewinnen kann.

Es fällt sicherlich schwer, den Film zu rezensieren, ohne dem geneigten Betrachter zu viele Details zu verraten, die sich im Film aufbauen und ihn somit ansehnlich machen. Kurz gesagt geht es um Spiegel und Veränderungen. Eine Zusammenstellung, die so für viel Atmosphäre und auch einiges an Spannung sorgt. Im Verlauf bleibt dem Zuschauer genügend Zeit, die einzelnen Versatzstücke der Story zu einem vollständigen Puzzle zusammenzufügen. Ohne das es langweilig wird und ohne das eine klare Linie zu erkennen ist. Der Film wird von seiner Geschichte getragen. Action wird kaum geboten und es wird nicht mit Kunstblut um sich gespritzt. Es gibt zwar kleine Einlagen mit Blut und Gewalt, diese dienen aber der Fortbringung der Story und nicht den Szenen an sich. Dank der ruhigen Erzählweise kommen einige eingebaute Schockeffekte ganz gut rüber. Auch wenn diese es schwer haben, richtige Horror-Fans vom Hocker zu hauen. Die Optik von „The Broken“ weiß ebenso zu überzeugen, wie die Klangkulisse. Man sieht (und hört), dass hier Profis am Werk waren. Profis, die einen klaren Weg geplant haben und diesen konsequent inszenieren. Die Charaktere werden zwar nicht bis ins kleinste Detail beschrieben, dies erscheint aber auch nicht unbedingt notwendig. Die Hauptrolle der Gina spielt Lena Headey („300“). Sie versteht es die wirren Gefühle und Beklemmungen der Protagonistin glaubhaft wiederzugeben. Von daher kann und muss ihr eine tadellose Leistung attestiert werden. Glücklicherweise hat sie Kolleginnen und Kollegen zur Seite, die sich ebenfalls als Profis vor der Kamera präsentieren. Da macht das Zugucken wirklich Freude, was ja im Horror-Film nicht immer die Regel ist. „The Broken“ macht vor allem Spaß, weil man keine Ahnung hat wo der Film hinläuft. Man kann sich zwar einiges ausmalen, doch dank des intelligenten Drehbuchs muss man mit seinen Vermutungen nicht zwingend richtig liegen. Regisseur Sean Ellis, der mit seinem Debüt-Kurzfilm „Cashback“ auf sich aufmerksam machte, beweist hier ein gutes Händchen für den Horror-Film. Ohne groß Experimente zu machen, erschafft er eine gelungene Grusel-Atmosphäre, fängt schöne Bilder ein und sorgt für Spannung sowie Miträtsel-Potential. Somit kann der solide „The Broken“ Freunden von ruhigen, mysteriösen, kalten und zurückhaltenden Horror-Filmen empfohlen werden.

The Broken The Broken

DVD

In Sachen Bonusmaterial ist die DVD aus dem Hause Koch-Media sehr überschaubar. Man findet lediglich den Original-Trailer auf der Silberscheibe. Prinzipiell kann man hier also feststellen, dass auf Extras verzichtet wurde, was aufgrund des guten Films natürlich sehr schade ist. Ton und Bild betreffend gibt es keinen Grund zur Kritik. Optisch und akustisch bekommt man hier das geboten, was man erwarten kann.

Bewertung

Splatter The Broken
Spannung The Broken
Story The Broken
Ekelfaktor The Broken
Atmosphäre The Broken
Tonqualität The Broken
Bildqualität The Broken
Zusatzmaterial The Broken
Gesamteindruck The Broken

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