Walled In

Informationen

Drehland USA
Drehjahr 2008
Laufzeit ca. 88 Minuten
Regie Gilles Paquet-Brenner
Darsteller Mischa Barton Deborah Kara Unger Darla Biccum Cameron Bright u.a.
Bild
  • 1
  • 85:1 (16:9)
Ton
  • DD5.1
  • DTS
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK 16
Walled In

Story

Samantha Walczak hat ihr Architektur-Studium erfolgreich abgeschlossen und möchte nun in die Fußstapfen ihres Vaters treten, der ein Abrissunternehmen führt. Ihr erster Job ist auch gleich ein ganz besonderer. Sie soll den Abriss eines seltsamen Hochhaus vorbereiten, dass irgendwo im Niemandsland steht. Der Betonklotz ist fast leer. Lediglich die Hausverwalterin, ihr Sohn und zwei weitere Mieter leben in dem riesigen Komplex.

Samantha erfährt während ihres anstrengenden Aufenthalts, dass der Architekt, der offensichtlich Wahnsinnig wurde, mit anderen Opfern in diesem Haus begraben sein soll. Je länger der Aufenthalt von Samantha dauert, desto mehr Kuriositäten gelangen ans Tageslicht. Seltsame Dinge geschehen und bereiten die junge Architektin darauf vor, was noch kommen soll…

Walled In  Walled In

Kritik

Als recht gewöhnlich wirkender Horror-Film bleibt „Walled In“ nach der Betrachtung in Erinnerung, obwohl die Thematik als durchaus ungewöhnlich bezeichnet werden darf. Aber dieser Streifen ist einer von den Filmen, die sich selbst scheinbar nicht entfalten können. Die zu gradlinig, zu steril sind.

Und das ist schade, da die Story an sich eigentlich sehr interessant ist. Das merkwürdige Gebäude ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern birgt auch noch Geheimnisse in sich, die den Spannungspegel erhöhen. Die Ängste der leicht verstörten Protagonistin runden das Ganze ab. Die Atmosphäre geht prinzipiell auch okay. Das Gebäude erzeugt, mit seiner Art, der Isolation und seinem Inneren, manch gute Szene, die auch optisch gut eingefangen wurden. Der Film ist eine französisch-kanadische Co-Produktion, wurde in der kanadischen Provinz Sasketchewan gedreht und bietet ein paar herrliche Außenaufnahmen.

Probleme hat „Walled In“ mit dem Plot, einigen Darstellern und der Logik. Die Geschichte ist alles andere als gradlinig. Zumindest in ihrer Gesamtheit. Was am Anfang noch schlüssig aussieht, wird mit zunehmender Spieldauer zu einen Mix aus Blödsinn und Verwirrung. Die letzten Minuten funktionieren prinzipiell. Doch passen sie nicht wirklich mit dem zusammen, was davor stattfindet. Keine Ahnung, ob das Original-Skript verlorengegangen ist und man schnell etwas anderes gedreht hat…

Die Darsteller sind nicht die glaubhaftesten, allerdings darf man nicht außer acht lassen, dass es sich bei diesen Film um einen der B-Kategorie handelt, der sicherlich sehr günstig in der Fertigung war. Die Hauptrolle der jungen Architektin wird von Mischa Barton („The Sixth Sense“) gespielt, die sicher noch viel üben muss, um in der vorderen Reihe dabei zu sein. Cameron Bright („Butterfly Effect“), der den Jungen spielt, wirkt in vielen Situationen arg überfordert. Der einzige Lichtblick ist Deborah Unger („Crash“, „Silent Hill“). Auch wenn sie sicherlich keine Bestleistung abgibt. Aber so ist das nun mal im B-Film. Wenn die Ansprüche sinken, folgen auch meist die Leistungen. Der letzte Kritikpunkt ist die fehlende Logik, die zumindest teilweise zu suchen ist. Auch dies sollte niemanden überraschen, der ab und am mal einen günstig produzierten Film in den DVD-Player einlegt. Neben einigen kleinen Logikschwächen stellt sich in „Walled In“ die große Frage, wie lange eigentlich flüssiger Zement haltbar ist…

Unterm Strich hat man es bei „Walled In“ mit einem Film zu tun, der streckenweise ganz gut funktioniert, der aber auch über Abschnitte verfügt, die dies nicht tun. Die Story ist im ersten Teil gut und wird dann seltsam. Sehr seltsam. Spannung und Atmosphäre sind für einen Horror-Film okay. Es gibt einige Gruselmomente und erstklassige Kulissen, die den Betonbunker quasi zum Spukschloss der Moderne machen. Alles in allem ist „Walled In“ aber nicht mehr als ein durchschnittlicher Horror-Film. Einer, wo es so viele von gibt.

Walled In  Walled In

DVD

Im schlicht gestalteten DVD-Menü, welches mit einer sehr eingängigen Musik hinterlegt ist, die gut zum Film passt, kann man im Untermenü „weitere DVDs“ vier Trailer einsehen. Als Extras gibt es den deutschen und den originalen Trailer sowie ein Making Of. Dieses dauert knapp 15 Minuten und ist durchaus sehenswert. Bild- und Tonqulität gegen in Ordnung. Hier wurden keinerlei Mängel festgestellt.

Bewertung

Splatter Walled In
Spannung Walled In
Story Walled In
Ekelfaktor Walled In
Atmosphäre Walled In
Tonqualität Walled In
Bildqualität Walled In
Zusatzmaterial Walled In
Gesamteindruck Walled In

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