Weekend Of Blood

Informationen

Drehland USA
Drehjahr 2009
Laufzeit ca. 72 Minuten
Regie Drew Barnhardt
Darsteller Mary LeGault Christine Haeberman Kathryn Playa Allen Andrews u.a.
Bild 16:9 (anamorph)
Ton DD2.0
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK 18
Weekend Of Blood

Story

Fünf jungen Leuten steht ein unterhaltsames Wochenende in einer abgelegenen Waldhütte bevor. Auf der Anreise gibt es allerdings das erste Problem: Die Karre hat einen Aussetzer, sodass die letzten Meter per pedes zurückgelegt werden müssen. Doch davon lassen sich die Ausflügler nicht runterbringen.

In der Hütte angekommen wird diese erst mal unter die Lupe genommen und für gut befunden. Nach einer kurzen Einlebphase werden die ersten Biere gekippt und bald fliegen auch die ersten Klamotten vom Leib. Alles läuft so, wie es sich die Urlaubenden vorgestellt haben. Aber der weitere Verlauf des Ausflugs soll dann ganz anderes werden. Es treibt sich nämlich ein verrückter Killer rum, der es liebt junge Leute abzuschlachten…

Weekend Of Blood  Weekend Of Blood

Kritik

Willkommen zum Slasher Nummer 1.554.332 (Dieser Wert ist natürlich nur geschätzt). Einem Genrevertreter, der genau das erzählt, was alle seine Vorgänger auch schon erzählt haben. Junge Leute gehen in den Wald, um nie wieder zurückzukommen. Zumindest nicht ohne Messer im Rücken. Genau diese Geschichte erzählt auch der US-Amerikanische Beitrag „Weekend Of Blood“, der im Original mit dem netten Titel „Murder Loves Killers Too“ daherkommt und überraschenderweise doch etwas hat, was viele seiner Kollegen nicht haben.

Er ist nämlich ein durch und durch schnörkelloser Film, der nicht um den heißen Brei herumredet. Es geht zur Sache. Fast immer. Und wenn es mal nicht zur Sache geht, bekommt der Betrachter das Drumherum zu sehen, was solche Filme ausmacht. Eine nette Kulisse im Wald und im Haus, gutaussehende Menschen, die weiblicherseits natürlich auch blank ziehen, Leute beim Saufen und beim Feiern. Dazu gibt es eine gute akustische Untermalung der verschiedenen Szenen, die sehr breitbandig ist.

Trotz des vorhersehbaren Plots kommt an ziemlich vielen Stellen Spannung auf. Wenn der Killer umgeht kommt es zu einigen Verfolgungs-Szenen. Die Opfer kämpfen um ihr Überleben. Wer der Killer ist, bekommt der Betrachter recht schnell mit. Hier darf also nicht mitgeraten werden. Man darf aber eine ganze Zeit lang raten, warum er das tut was er tut. Der Killer ist hier mal etwas anders dargestellt als in anderen Slashern. Es soll an dieser Stelle nicht zuviel verraten werden. Aber wer „Machine“ in „8mm“ mochte, wird diesen Kerl hier auch mögen.

Leider ist die Rolle des Killer die einzige, die nicht so doll rübergebracht wird. Die völlig unbekannte Schauspiel-Crew macht ihren Job ansonsten überraschend gut. Selbst die blonde, sehr attraktive Blankzieherin liefert eine gute Leistung ab. Unglaublich aber wahr.

In Sachen Splatter gibt es solide Kost geboten. Man darf natürlich nicht vergessen, dass es sich bei „Weekend Of Blood“ um einen Low-Budegt-Film handelt und bei den Spezialeffekten wird einem das wohl am besten verdeutlicht. Soll nicht heißen, dass die Effekte schlecht sind. Sie gehen halt bloß nicht so in Detail. Aber die Freigabe ab 18 geht auf jeden Fall in Ordnung, da es einiges an Kunstblut verschüttet wird.

Auch wenn „Weekend Of Blood“ kein richtig herausragender Film ist, ist er doch eine positive Überraschung. Er kämpft mit üblichen Problemen seines Subgenres und den überschaubaren Finanzen. Eine Story ist quasi nicht vorhanden und die Bilder wirken nicht immer hochprofessionell. Aber trotzdem versteht der Film es gut zu unterhalten. Besser als einige seiner bekannteren Kollegen.

Weekend Of Blood  Weekend Of Blood

DVD

Der Ton der DVD ist ein bisschen leise und das Bild hat nicht immer die letzte Schärfe. Manchmal ist es sogar grobkörnig, was entweder ein Stilmittel ist oder aufgrund der beschränkten finanziellen Mittel auf verschiedene Kameras zurückzuführen ist. Die kleinen Mängel stören den Filmgenuss aber in keiner Weise.

Im nicht animierten, dafür aber mit nettem Sound hinterlegtem DVD-Menü gibt es eine Trailershow mit neun Filmvorschauen. Zudem gibt es im Extras-Menü einiges zu sehen. Zum einen wäre da ein Making Of in Originalsprache (17:27 Minuten), ein Interview (8:55 Minuten) mit dem Regisseur des Films, drei kleine Specials zum Film (über 30 Minuten) und zu guter letzt noch den Original-Trailer. Das ist mal ein reichhaltiges Angebot für eine kleine Produktion.

Bewertung

Splatter Weekend Of Blood
Spannung Weekend Of Blood
Story Weekend Of Blood
Ekelfaktor Weekend Of Blood
Atmosphäre Weekend Of Blood
Tonqualität Weekend Of Blood
Bildqualität Weekend Of Blood
Zusatzmaterial Weekend Of Blood
Gesamteindruck Weekend Of Blood

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