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| OT: They |
| ca. 86
Minuten |
| USA 2002 |
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| Regie |
| Robert Harmon |
| Darsteller |
Laura
Regan
Marc Blucas
Ethan Embry
u.a. |
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Julia und Billy haben in ihren frühen
Kindertage schlimme Nachtangst gehabt, die wohl aus der Tiefe ihrer Seelen
kam und für großes Unbehagen sorgte. Während sich die Ängste bei Julia
legten, verfolgten sie Billy unaufhörlich.
Auch 19 Jahre später, zu einem Zeitpunkt wo Julia die Ereignisse aus ihrer
Kindheit erfolgreich verdrängt hat, wird Billy ständig von den Ängsten
heimgesucht. Dies hat zur Folge, dass er nur noch tagsüber schläft und in
der Nacht arbeitet. Er vermutet das „Sie“ dafür verantwortlich sind und
will Julia bei einem Essen davon überzeugen, dass „Sie“ wirklich
existieren. Allerdings kann Julia den wirren Erzählungen keinen Glauben
schenken, was dazu führt, dass sich Billy vor ihren Augen mit einem
Kopfschuss exekutiert.
Julias Situation ändert sich nach dem Tod ihres Freundes dramatisch: Sie
und ihre Freunde, die damals alle unter den Ängsten litten, werden wieder
von ihnen eingeholt. Sobald es dunkel wird passiert etwas merkwürdiges, und
es sieht so aus, also wollten „Sie“ sie holen. Alte Male, die sie als
Kinder hatten, wuchern wieder und offensichtlich haben die Zustände der
jungen Leute nichts mit einer Psychose zu tun... |
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Endlich gibt es mal wieder ein Gruselwerk aus
Amerika und Freunde des Horrorfilms wird es erfreuen, dass es mal wieder
einen etwas neueren Film gibt, in den Wes Craven involviert war. Allerdings
muss man bei „They“ auch feststellen, dass nicht alles Gold ist was
glänzt.
Denn der Film hat seine Stärken klar verteilt und unüblicherweise beginnt
er stark und lässt dann noch stärker nach. Der Anfang ist wirklich nicht
ohne und wird selbst gestandenen Horrorexperten die ein oder andere
Angstsituation bereiten, wie es bereits Filme wie „Ring“ oder „The Eye“
gemacht haben. Der Plot stellt sich dabei als passend und leicht verstörend
heraus und die dunkele Atmosphäre ist überdurchschnittlich gut. Nach dem
erlösenden Kopfschuss von Billy geht die Geschichte dann erst mal halbwegs
normale Wege, die aber noch relativ gut zu verfolgen sind, da der Betrachter
unbedingt wissen möchte, was „Sie“ vorhaben und wer „Sie“ sind.
Dies läuft dann noch ein Weilchen so weiter, bis man sich eine Kehrtwende
der Geschichte oder ein tieferes eindringen in die Materie wünscht. Dies
hat Regisseur Robert Harmon dann aber doch nicht vorgesehen, vielmehr läuft
alles auf einen künstlich und aufgesetzt wirkenden Showdown hinaus,
unterbrochen von einigen unspektakulären Morden, der mehr als enttäuschend
ist und den Film mit einem faden Beigeschmack im Gedächtnis schlummern
lässt.
Und das ist wirklich schade, da „They – Sie kommen“ über vielmehr
Potential verfügt, als er letztendlich nutzt. Es gibt zum Beispiel solide
spielende Darsteller, einige gute Kamerafahrten und, wie bereits
angesprochen, eine hervorragende Gruselatmosphäre, bei der man locker über
den seichten Plot hinwegschauen kann. Aber alles in allem zählt natürlich
der Gesamteindruck des Streifens und der ist nicht mehr als nur
mittelmäßig bis schlecht. Schade! |
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