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The Unknown |
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Story
Jacob,
Marcus, Ann-Sofie, Ingar und Tomas sind in die Jahre gekommene
Biologiestudenten und wollen die Regeneration von abgebrannten
Waldgebieten untersuchen. Hierfür fahren sie zu einem abgelegenen
Platz, an dem vor Jahren ein Wald von über 800 Hektar Fläche, aus
unbekanntem Grund, niedergebrannt ist.
Nach
dem Eintreffen machen sich erst einmal zwischenmenschliche Probleme
bemerkbar. Anstatt das die Gruppe in der Einsamkeit fest zusammenhält,
scheint sie sich mit fortlaufender Zeit Stück für Stück aufzulösen.
Auch
die Tatsache, dass die Biologiestudenten einen ganz besonderen Fund
machen, will keine gute Stimmung aufkommen lassen. Bei einer
Untersuchung des Bodens stoßen die angehenden Wissenschaftler nämlich
auf ein nicht identifizierbares
Lebewesen, das verkohlt aussieht, aber keine Anzeichen für
Verbrennungen hat.
Dennoch
soll der Fund und die anschließende Untersuchung des Objekts
ungeahnte Folgen nach sich ziehen. Die Gruppe hat in der
Abgeschiedenheit das Grauen gefunden, weiß es bloß noch nicht...
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Kritik
„The Unknown – Das Grauen“ wird als Schwedens Antwort auf
Amerikas „The Blair Witch Project“ Projekt gehandelt, dieser
Vergleich hingt aber gewaltig. Da ist die ebenfalls gezogene
Parallele zu John Carpenters Klassiker „Das Ding aus einer anderen
Welt“ schon sinniger, auch wenn sich die „Monster“ grundlegend
unterscheiden. Warum „The Unknown – Das Grauen“ den Vergleich
mit „The Blair Witch Project“ nicht standhalten kann, ist leicht
zu erkennen. Hatte die Amerikanische Vorlage noch die Überzeugungskraft,
die verwackelten Kameraeinstellungen mit der Tatsache zu
rechtfertigen, dass sich die Gruppe selber filmte, ist das beim
Schwedischen Plagiat leicht anders. Dort wird die verwackelte Kamera
auf die fünf Protagonisten gehalten, ohne das diese Filmmaterial
bei sich haben. Es kann zwar spekuliert werden, ob die übersinnliche
Kraft die Studenten beobachtet, aber selbst wenn dies so wäre täten
sich eine Menge Logiklücken auf. Denn erstens ist die Kamera schon
schlecht, bevor die Hauptdarsteller den Ort des Fundes betreten und
zweitens wird bei Dialogen dermaßen rein- raus- und weggezoomt,
dass wohl nur ein extraterrestrische Regisseur in der humanistischen
Mitesserforschung für diese Bilder verantwortlich zeigen dürfte.
Und die sind ja bekanntlich nicht sehr stark in unserem Sonnensystem
vertreten.
Aber zurück zum
Film. Wenn man seinem Gehirn beigebracht hat, sich nicht mehr über
die unkontrollierbaren Bewegungen in seinem Wiedergabegerät
aufzuregen, muss man feststellen, dass die erzählte Geschichte gar
nicht mal so übel ist. Der Versuch des Spannungsaufbaus ist klar zu
erkennen, der Bogen der Spannung wird aber immer wieder von einigen
weniger interessanten Dialogen gelockert, die sich mit alltäglichen
Sachen beschäftigen und manchmal nicht so recht in den Film passen
wollen. Regisseur Michael Hjörth ist sichtlich interessiert, seinen
Rollen Natürlichkeit mit auf den Weg zu geben, was aber nicht immer
funktionieren will. Denn die Darsteller bringen unterschiedliche Fähigkeiten
mit. Zwar sind alle Schauspieler in Schweden recht bekannt, aber
nicht jeder agiert gut vor der Kamera. Auch die Charakterisierung
ist etwas schwammig und befasst sich eher damit das Liebesleben der
Beteiligten wiederzugeben, als den Rollen ein Gesicht zu geben, mit
dem der Betrachter etwas anfangen kann.
Auch die
Spezialeffekte kranken etwas. Aufgrund der FSK 12 Einstufung darf
man natürlich keine Gore- oder Splatter-Einlagen erwarten, aber bei
dem „Ding“ hätte man sich schon etwas mehr Mühe geben können.
Irgendwie sieht das bestaunte Objekt wie eine Mischung aus Schinken
und Hähnchen mit Zähnen aus. Nicht gruselig und ebenso wenig
glaubhaft. Da ist es schon erstaunlich, dass „The Unknown – Das
Grauen“ tatsächlich den European Fantasy Filmpreis in Silver in
Luxemburg abgesahnt hat und für zwei weitere Preise nominiert
wurde. Denn neben der unzureichenden Technik ist die Innovation auch
nur mäßig.
Sicherlich ist
der Film an sich nicht wirklich schlecht, wenn man ihn als
No-Budget-Produktion sieht, allerdings sind die negativen Aspekte
schon herausragend. Vor allem die Kamera. Und hier muss man
bedenken, dass Kameramann Anders Jacobsson eigentlich kein
Unbekannter ist, da er das Aufzeichnungsgerät bereits bei dem gar
nicht mal so unbekannten Horror-Film „Evil Ed“ geschwungen hat.
Also muss man zum
Schluss kommen, dass „The Unknown – Das Grauen“ eigentlich nur
etwas für Hardcore-Fans des B- bis Z-Movie ist. Und natürlich für
all die, die sich selbst ein Bild von ihm machen wollen.
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DVD
Die DVD von Epix ist entsprechend des Ausgangsmaterials solide
umgesetzt. Im schlicht animiert, mit einem gut klingenden Sound
hiterlegtem DVD-Menü gibt es neben der Epix-Trailershow („Invisible“,“I
Am The Ripper“, „Sleepwalker“, „Drawn in Blood“, „Midsummer“
und „Praying Mantis“) und dem Trailer zum Film selbst ein etwa
20minütiges Making Of, welches durchaus interessant und glücklicherweise
mit deutschen Untertiteln versehen ist. Denn Schwedisch beherrschen
wohl die wenigsten Betrachter in unseren Längengraden. Zudem gibt
es noch das rockige Musikvideo
von der Gruppe „Bravo 6“, dass auch dem DVD-Menü seinen Sound
gibt. Der Titel der wohlkingenden Nummer lautet „You Lose Yourself".
Die
Freigabe des Films ist FSK 12, die DVD hat ein 16 bekommen. |
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| Alle Bilder
sind Eigentum des jeweiligen Studios |
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