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„Hai Attack“ der im Original den
sinnigeren Titel „Swamp Shark“ trägt, ist ein Tier-Horror-Film der
Güte Durchschnitt. Man erhält das, was man im Allgemeinen von einem
Streifen dieses Subgenre erwartet und erwarten darf.
Man bekommt eine durchschnittliche Geschichte geboten, die ihrer
Höhepunkte dann erreicht, wenn der Monster-Fisch zugegen ist. Diese
und einige andere Effekte sind am Computer animiert worden, was
jedes Mal leicht zu erkennen ist. Die Effekte sind nicht sonderlich
glaubhaft, was bei Produktionen solcher Art und Weise keine
Überraschung darstellt. Immerhin haben die Effekte den Vorteil, dass
die 16er Bewertung einige blutige Einlagen zu bieten hat. Ab und an
taucht auch ein gebastelter Hai auf, der die Glaubwürdigkeit der
Computer-Effekte noch mal unterbietet.
„Hai Attack“ Fängt stereotyp an und endet auch so. Wirkliche
Überraschungen sucht man vergebens. Man meint sich in einem
x-beliebigen Tier-Horror-Film. Aber das muss ja nicht unbedingt
schlecht sein. Unter Umständen erwartet man diesen Zustand sogar,
wenn man die Silberscheibe in sein Abspielgerät legt. Es gibt eine
typische Rollenverteilung und man hat sogar den typischen
Trunkenbold mit eingebaut.
Immerhin kann „Hai Attack“ von sich behaupten, nicht langweilig zu
sein. Und das ist ja schon mal was. Man bekommt ständig etwas
geboten, auch wenn sich das Gezeigte nicht auf dem höchsten Niveau
befindet. Dies gilt, oh Wunder, auch für die beteiligten Darsteller
und die Synchronisation. Schlecht sind sie zwar nicht, aber auch
nicht wirklich gut. Regisseur Griff Furst („100 Million BC“ u.a.)
liefert eine ordentliche Leistung ab. Er bringt solide schöne
Aufnahmen in den Kasten, an denen man sich als Natur- und Frauen-Fan
erfreuen kann.
Unterm Strich sollte es niemanden verwundern, dass „Hai Attack“
nicht viel mehr als ein mittelmäßiger Tier-Horror-Streifen ist, der
sicherlich bald in der Mittelmäßigkeit verschwinden wird. Dies
sollte aber keinen Freund des Subgenres abhalten, sich das Teil
reinzuziehen. Den „Weißen Hai“ bekommt man hier zwar nicht geboten,
aber einen relativ anständigen Low-Budget-Streifen. |