Blood Creek

Blood Creek

Informationen

Drehland USA
Drehjahr 2009
Laufzeit ca. 86 Minuten
Regie Joel Schumacher
Darsteller Henry Cavill Dominic Purcell Emma Booth Michael Fassbender u.a.
Bild
  • 2
  • 35:1 (anamorph/16:9)
Ton
  • DD5.1
  • 2.0
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Englisch
LC 2
FSK 18
Blood Creek

Story

Im Jahre 1936: Eine deutsche Auswanderfamilie wird in den USA von Richard Wirth besucht. Wirth ist auf der Suche nach okkulten Gegenständen, die er für die heimischen Nationalsozialisten auffinden soll. Die Nazis wollen mit solchen Gegenständen die Weltherrschaft erobern.

In der Gegenwart: Evens verschollener Bruder Victor taucht plötzlich und absolut unerwartet auf. Victor ist außer sich vor Wut. Er hat Wut auf das, was ihm in den letzten Monaten wiederfahren ist. Er überredet Even mit an den Ort zu gehen, wo er gefangen war. Um dort Rache für die viele Folter zu üben, die er durchlebt hat. Auf der Farm angekommen, stehen die Brüder bald einen ganz, ganz alten Bekannten gegenüber…

Blood Creek  Blood Creek

Kritik

Vor der Sichtung von „Blood Creek“ darf man sich freuen. Kein geringerer als Joel Schumacher ist für die Regie verantwortlich. Schumacher hat mit Filmen wie „The Lost Boys“, „Flatliners“, „Falling Down“ und beispielsweise auch „8MM“ bewiesen, dass er es drauf hat. Und die Story liest sich ja auch alles andere als gewöhnlich.

Und es fängt auch gar nicht so schlecht an. Nach der Reise in die Vergangenheit, die nett zu verfolgen ist, bekommen wir es mit den beiden Brüdern zu tun, wovon sich einer ja rächen will. An wem oder was bleibt eine zeitlang unklar. Für Spannung ist gesorgt. Auch die Optik weiß zu gefallen und Schumacher kreiert eine dichte Atmosphäre. Der Film ist bis dahin nachvollziehbar und man freut sich der Dinge, die da noch kommen sollen.

Doch dann, wenn es gruselig wird, hört der Film auf einen Schlag auf interessant zu sein. Man guckt sich die Dinge an, die auf dem Hof geschehen, auf dem das Brüderpaar eigentlich Vergeltung erreichen wollte. Komische Sachen passieren. Sehr komische. Die Atmosphäre verdichtet sich zwar noch mal, dass war es aber auch schon. Die Story wird unsinnig und ist mystisch total überladen. Die Hofbewohner müssen sich gegen einen Dämonen wehren. Dazu dienen Runen an den Fenster des Hauses, das der Dämon deswegen nicht betreten kann. Irgendwelche Steine geben irgendwelche Kräfte, Dinge werden mit Menschenblut wieder zum Leben erweckt, es gibt ein mystisches Buch, ne Zeitschleife, irgendein drittes Auge soll wachsen (was natürlich nur bei einer Mondfinsternis entstehen kann) und so weiter und so fort. Zusammenfassend könnte man sagen: Grober Unfug.

Dies sollte den geneigten Horror-Fan aber nicht zwingend stören. Wenn man sich erst mal damit abgefunden hat, dass „Blood Creek“ kein außergewöhnlicher Schumacher-Film sondern höchstens trivialer Horror ist, kann man das Geschehen über sich ergehen lassen. Der Plot ist zwar leicht verwirrend, aber so ähnlich hat man es schon in vielen Dämonen-Streifen gesehen.

Bluttechnisch hält man sich etwas zurück. Es gibt zwar einigen Szenen um den roten Lebenssaft, aber nichts von besonderer Härte. Auffällig sind die zahlreichen CGIs, die sonst auch in einer ungewohnten Fülle vorkommen (Es gibt beispielsweise ein komplett animiertes Teufels-Pferd). Die Effekte sind nicht auf allerbestem Niveau.

Bei den Darstellern gibt es zwar das ein oder andere bekannte Gesicht, die Schauspieler und ihrer Rollen geraten aber irgendwie in den Hintergrund. Man nimmt sie nicht immer wirklich war. Dies hat allerdings auch den Vorteil, dass niemand schlecht auffällt. Die bekannten Gesichter sind unter anderem Michael Fassbender („Eden Lake“) und beispielsweise Dominic Purcell („Blade: Trinity“).

Unterm Strich ist „Blood Creek“ nicht viel mehr als ein 0815 Horror-Streifen, an dem man leider mit viel zu vielen Erwartungen rangeht. Der dämonisierte Super-Nazi und die Geschichte um diese Figur haut niemanden vom Hocker. Da war sogar der mäßige „Dead Snow“ in Sachen Nazi-Zombies interessanter. Daher sollten sich auch nur eingefleischte Fans des Genre an den Film wagen.

Blood Creek  Blood Creek

DVD

Bild und Ton der DVD gehen in Ordnung. Technisch wurde nicht das Maximum rausgeholt, dies wäre für einen solchen Film vielleicht auch etwas zuviel gewesen. Als Extras gibt es den Kinotrailer zum Film, eine Trailershow und den Audiokommentar vom Regisseur.

Bewertung

Splatter Blood Creek
Spannung Blood Creek
Story Blood Creek
Ekelfaktor Blood Creek
Atmosphäre Blood Creek
Tonqualität Blood Creek
Bildqualität Blood Creek
Zusatzmaterial Blood Creek
Gesamteindruck Blood Creek

Ähnlicher Film:

  • Dead Snow

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