Hatchet

Informationen

OT:Hatchet

ca.80 Minuten

USA 2006

Regie

  • Adam Green
Darsteller

  • Joel Moore
  • Tamara Feldman
  • Deon Richmond
  • Kane Hodder
  • u.a.

Hatchet

Story

Ein paar Studenten vergnügen sich beim Mardi Gras in New Orleans, bis es zweien von ihnen zu viel wird. Sie setzten sich ab und starten nach einigen Diskussionen eine Bootstour durch die Sümpfe. Zusammen mit einigen skurrilen Mitfahrern und einem noch seltsameren Reiseführer machen sie sich auf, um von einer hiesigen Legende zu erfahren.

Diese Legende dreht sich um Victor Crowley, der deformiert auf die Welt kam und von seinem Vater hinter verschlossener Türe gehalten wurde. Bis er eines Tages tragisch zu Tode kam. Sein Vater starb Jahre später. Verbittert und einsam. Seitdem soll man die Schreie des Victor Crowley im Sumpf hören können.

Auch wenn die Fahrt unheimlich schlecht organisiert ist, kommt es bald zu einer unheimlichen Begegnung. Und die überlebt nicht jeder…

Kritik

„Freitag der 13.“ war gestern. Was nicht unbedingt zur Folge haben muss, dass heute Samstag der 14. ist. Denn heute ist „Hatchet“ (angesagt). Ein Streifen, der zu Recht viele Vorschusslorbeeren geerntet hat. Er ist quasi so etwas, was besagter Slasher in den Anfangsjahren ebendieses Subgenre war: Ein Vorreiter.

Allerdings etwas abgedroschener als es in den 80er Jahren der Fall war. Heutzutage kennt man sämtliche Handlungsstränge, die irgendwelche Opfer in die Arme irgendwelcher Psychopathen treiben, die sie dann auf irgendeine blutige Art umbringen. Einmal im Monat kann man mit solch einem Beitrag rechnen.

Da freut es einen dann umso mehr, wenn man auf Ausnahmen im Slasher-Genre trifft. Manchmal freut man sich sogar, wenn die Filme furchtbar schlecht sind, nur weil sie sich von der breiten Masse absetzten. „Hatchet“ ist dabei nicht furchtbar schlecht, sondern furchtbar gut. Quasi ein „Freitag der 13.“ in neu. Filme der heutigen Zeit schaffen es kaum noch eine solche Spannung zu erzeugen, wie es damals der Fall war. Es ist alles etwas steriler geworden, bekannter geworden. Aber Regisseur Adam Green hat erkannt, dass es da noch eine Schaube gibt, an der man drehen kann. Nicht an der erotischen, obwohl es sehr viel Brust zu sehen gibt. Green dreht an der Splatter-Schraube. Und das nicht zu knapp. Wenn Jason Vorhees damals Maßstäbe gesetzt hat, so setzt sie heute Victor Crowley. Mit allem denkbaren Kram bewaffnet macht er sich auf, um seinen willigen Opfern den Garaus zu machen. Ähnlich wie der junge Jason, nur im Detail noch intensiver.

Dass die Story dabei eher oberflächlich ist, dürfte niemanden stören. Damals hat man sich ja auch nicht die „Freitag“ Teile reingezogen, weil so wahnsinnig tolle Geschichten erzählt wurden. Sondern um zu sehen, mit welchem Gerät Jason diesmal killt. Das klingt natürlich sehr eindimensional, war aber so.

Was noch positiv auffällt sind kleinere Auftritte bekannter Horror-Größen. Robert Englund („A Nightmare On Elm Street“) ist ebenso in einer kleinen Rolle zu sehen wie Tony Todd („Candyman“). Kane Hodder, der vom Gesicht her sicherlich weniger bekannt ist, ist mit mehr Einsatzzeit versehen worden. Er spielt Victor Crowley und auch dessen Vater. Dass er dies kann, hat er bereits in einigen „Freitag der 13.“ Produktionen gezeigt. „Hatchet“ ist ein Streifen, der bestens als Party-Film geeignet ist. Er kommt in Deutschland ungeschnitten, mit ziemlich deftigen Effekten daher. Langeweile kommt aufgrund der Kürze nicht auf. Die knapp 75 Spielminuten sind gut dosiert.

Bewertung

Splatter Hatchet
Spannung Hatchet
Story Hatchet
Ekelfaktor Hatchet
Atmosphäre Hatchet
Gesamt Hatchet

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