Gun’s Eye

Gun's Eye

Informationen

OT:Gun’s Eye

ca.96 Minuten

Kanada, USA 1990

Regie

  • Jerry Koch
Darsteller

  • Jerry Koch
  • Teresa Wingerter
  • Scott Heminger
  • u.a.

Gun's Eye

Story

Vick bereitet sich für einen Wochenendtrip vor und bevor dieser startet möchte er noch seinen Ehering beim Pfandleiher gegen Bares eintauschen. Nach seiner Trennung braucht er diesen nun nicht mehr und er würde ihn wohl auch nur an schlechte Zeiten erinnern, wenn er ihn behalten würde. Beim Pfandleiher angekommen bemerkt er sofort etwas ganz Besonderes. Es ist ein kleiner Glaskasten, der mit den SS-Zeichen aus Nazideutschland verziert ist. Im inneren der Kiste befindet sich, in Samt gebettet, eine Offizierspistole, eine Luger.

Vick kann seinen Blick nicht von der Waffe wenden, was natürlich auch dem Leiher auffällt. Er bietet ihm einen Tausch an. Den Ehering gegen die Nazipistole. Vick willigt ein und als das Geschäft in trockenen Tüchern ist ändert sich urplötzlich das Verhalten des Ladenbesitzers. Er wird wütend und schmeißt Vick raus – ohne ersichtlichen Grund. Als er den Laden verlässt, nimmt er noch die Worte : „Lass dich nie wieder hier blicken!“ mit und fährt nach hause.

Komischerweise hat Vick bei jedem Kontakt mit der Pistole komische Visionen und es scheint so als könne er sehen, was in der Vergangenheit mit der Waffe angerichtet wurde. Allerdings trüben diese seltsamen Eindrücke nicht seine Faszination für die Waffe. Immer wieder muss er sie in die Hand nehmen und bemerken, wie außergewöhnlich gut sie in seiner liegt.

Am nächsten Tag geht es mit seinen Freunden zum erhofften Urlaub am See. Vicks Eltern besitzen dort ein Haus, indem es sich die Jugendlichen bequem machen. Nachdem ausgestritten ist, welches Pärchen, welches Zimmer belegt, gehen alle schlafen. Vick kann allerdings kein Auge zutun, da er immer noch diese Visionen hat. Er sieht sogar wie er einen Mann aus der Nachbarschaft erschießt…

Als die jungen Leute am nächsten Morgen ein Gespräch mit dem Ortspolizisten haben, ahnen sie noch nicht was ihnen am heutigen Tag bevorsteht. Die Männer der Gruppe machen sich auf ein wenig Munition zu kaufen um später damit am Schiessstand zu ballern. Aber als Vick die Waffe erneut in der Hand hält geht es mit ihm durch. Sein Wesen verändert sich völlig und seine Kumpel bekommen richtige Angst vor ihm. Wenig später, als sie im Wohnhaus sind, bemerkt Vick, dass die Waffe einen eigenartigen Schleim produziert der langsam aber sicher seine Hand mit der Waffe verschmelzen lässt. Das er nicht mehr der gleiche ist, wie vor dem Kauf, dass haben seine Freunde ja mitbekommen aber jetzt müssen sie sogar um ihr Leben fürchten, da Vick vor hat alle umzubringen … was ihm auch teilweise gelingt …

Kritik

Also ich muss zugeben, dass ich schon lange keinen so uninteressanten Film mehr gesehen habe! „Gun’s Eye“ ist eine farblose Geschichte von einem „jungen“ Mann, der in den Bann einer Knarre gezogen wird, die dann an seiner Hand festwächst und schließlich werden „die beiden“ zum Slasher, bis das Gute (natürlich) siegt … Das horrormäßige ist zum einen die Waffe und zum anderen der Hauptdarsteller und Regisseur. Jerry Koch ist in Wahrheit nicht so jung wie er denkt, denn die Gruppe der Jugendlichen besteht aus Jugendlichen und ihm, einen mittel alten Sack. Sicherlich hätte es dem Film gut getan, wenn Koch einen anderen Schauspieler mit der Verkörperung des Hauptdarstellers beauftragt hätte, aber Koch wird sicherlich seine Gründe gehabt haben …

Die anderen Schauspieler sind weniger schlecht, was aber sicherlich daran liegt da sie lediglich als Beiwerk fungieren. Koch, Koch und nochmals Koch steht im Mittelpunkt dieses selbstverliebten Films und ich muss sagen das mir das schon nach kurzer Zeit auf den Senkel ging. Des weiteren hat mich die blöde Kameraeinstellung genervt, die immer wieder die Linse verkleinert. Sie zeigt den Blick durch den Lauf der Pistole. Es ist sicher nicht schlecht wenn man das Kameraobjektiv aufsetzt um etwas zu verdeutlichen aber hier wird eindeutig zuviel Material durch das Röhrchen gezeigt. Ich schaue lieber Vollbild, als durch 9 Millimeter!

Leider bringt der Film nur wenig Atmosphäre, Spannung und Effekte mit sich, sodass man sagen kann: “Er ist ein Misserfolg auf ganzer Ebene“ und das FSK 18 ein schlechter Witz!

Bewertung

Splatter Gun's Eye
Spannung Gun's Eye
Story Gun's Eye
Ekelfaktor Gun's Eye
Atmosphäre Gun's Eye
Gesamt Gun's Eye

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