Predator

Informationen

OT:Predator

ca. 102 Minuten

USA 1987

Regie

  • John McTiernan
Darsteller

  • Arnold Schwarzenegger
  • Carl Weathers
  • Elpidia Carrillo
  • Bill Duke
  • u.a.

Predator

Story

Eine Söldnertruppe unter der Leitung von Major Schaeffer (Arnold Schwarzenegger himself) soll mit einem Waffenarsenal, das Action – Fans und Forstwirte(!) gleichermaßen mit der Zunge schnalzen lassen würde, im tropischen Regenwald Südamerikas eine verschollene Gruppe von Politikern ausfindig machen. Weniger die ansässigen Guerrilla- Kämpfer sondern vielmehr ein äußerst unangenehmer Tourist aus dem Weltall führt den GIs schmerzhaft seine eigene Interpretation einer „grünen Hölle“ vor Augen. Allerdings hat der „Predator“, Kopfgeldjäger aus einer fernen Galaxie, die Rechnung ohne den einzig wahren „Mr. Universum“ gemacht…

Kritik

Hatten die Menschen in den 80er Jahren größere Blasen oder was? Da liefert ein Jahr zuvor James Cameron mit seinem Alien Sequel (Aliens – Die Rückkehr, USA 1986) eine ca. zweistündige Pausenlos- Actionorgie ab, und dann das hier: Keine Zeit für aufs Klogehen!

Keinen Bock auf langatmige Dialoge, Handlungskonstellationen, die nur mit abgeschlossenem Psychologiestudium oder 4kg Hasch im Balg (Matrix, Fight Club lassen grüßen) zu verstehen sind?

Lehn Dich zurück und lass Dich von Schwarzeneggers Arnold in den Dschungel der Apokalypse ziehen. Hier wird ca. 110 Minuten geballert, gemetzelt, geblutet und gestorben, dass selbst Rambo als Zivildienstleistender dasteht. Regisseur John McTiernan liefert mit „Predator“ quasi sein Gesellenstück ab, das er später mit dem Kultfilm „Stirb Langsam“ als Meisterarbeit veredelt.

Was als typisches Söldner- Actionmovie beginnt, schlägt schon nach weniger als einem Drittel der Spielzeit in eine phänomenale Mischung aus genretypischer Materialschlacht, Splatterhappening und spannungsgeballtem Duell „Mensch gegen übermächtigen Gegner“ um. Das perfekte Wechselspiel der Perspektiven (Alien / Soldaten), wodurch insbesondere die Anpassungsfähigkeit des Aliens eindrucksvoll zum Tragen kommt, erzeugt eine subtile Spannung, die Filme dieses Genres nur selten erreichen.

Unser Arnie kann sich so richtig austoben: Schlammwälzen, Regenwald mit der Wumme abholzen und sich mit einem, nicht nur vom Aussehen her, ebenbürtigen Gegner messen. Die Effekte gehen dabei über das übliche Niveau der Actionfilme hinaus, sodass Splatter- und Actionfans gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Im Vergleich zu Proll- Orgien wie „Rambo II und III“, „Phantom Kommando“ oder anderen Filmen der (prä)historischen Stallone / Schwarzenegger und insbesondere deren noch mieseren (meist italienischen) Schnellschuß- Plagiaten wirkt der Film auch keinesfalls stumpf, was sicherlich mitunter daran liegt, dass den ohnehin spärlichen Dialoge angesichts der gebotenen Daueraction keine Chance geboten wird, ins Peinliche abzudriften .

Fazit: PREDATOR ist ein Paradebeispiel für gelungenes, Actionkino auf hohem Niveau und kann locker als ein Top- Ten- Klassiker dieses Genres bezeichnet werden. Hier wird kein Millimeter Zelluloid für irgendwelche Nebensächlichkeiten, überflüssige Dialoge oder gar Sentimentalitäten verschwendet. Spannung und Unterhaltung vom Anfang bis zum Ende. Macht auch nach übermäßigem Genuss noch Spaß

Bewertung

Splatter Predator
Spannung Predator
Story Predator
Ekelfaktor Predator
Atmosphäre Predator
Gesamt Predator

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