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In der Nähe der kleinen Tropeninsel San
Miguel stürzt ein Flugzeug ab. Die Insassen können sich zwar auf das
menschenleere Eiland retten, doch dort sollen sie nicht herzlich willkommen
sein ...
Da sich an Bord der Maschine die Tochter eines schwerreichen Industriellen
befand, wird schleunigst ein Suchtrupp zusammengestellt, der von Scott Davis
angeführt wird. Eines der Rettungsmannschaftmitglieder ist der
heruntergekommene Frank. Er ist Ex-Soldat und hat eigentlich nur noch ein
Hobby – Das Saufen. Täglich leidet Frank unter schlimmen Alpträumen, die
ihn zusehends auffressen.
Frank wurde mitgenommen, da er sich auf der Insel auskennt, doch er trägt
ein Geheimnis in sich, dass direkt mit seinen Alpträumen und seinem
verhunztem Leben im Zusammenhang steht. Vor 10 Jahren war er als Soldat hier
stationiert und musste mit ansehen, wie aus harmlosen Pavianen genetische
Mutationen, die halb Mensch und halb Affe sind, erschaffen wurden. Diese
gezüchteten Killermaschinen haben dann ein schreckliches Blutbad auf der
Insel angerichtet, dass Frank nie verkraftet hat. Nun hat er sich aber
vorgenommen, an den Ort zurückzukehren um so sein Leiden zu beenden.
Doch die Rettung der Reisegruppe soll nicht gerade ein Abenteuerurlaub
werden, da es sowohl bei den Reisenden als auch bei den Rettenden Verluste
gibt. Ein blutiger Kampf zwischen den intelligenten Halbwesen und den
Menschen beginnt, den nur wenige überleben sollen... |
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Was will man von einem Film erwarten, der das
oft verfilmte Thema des Tierhorrors behandelt und für das amerikanische
Fernsehen gedreht wurde. Sicherlich nicht viel und leider Gottes wird „Primal
Force“ nicht nur den Erwartungen gerecht, nein in ihm finden wir sogar
alle Klischees wieder, die diese Filme so wenig sehenswert machen. Der
Protagonist als missbrauchter Soldat, der sich nur noch durch seinen
Alkoholkonsum am Leben hält, der böse Mensch, der die halbmenschliche
Affenhorde gezüchtet hat und dann nicht mehr unter Kontrolle hat und
natürlich muss es auch die Differenzen in der Gruppe geben, denn das ist ja
in fast jedem Tierfilm so...
Eine leicht durchschaubare Handlung, macht das ganze dann noch
uninteressanter, als es ohnehin schon ist und der saufende Hauptdarsteller
ist auch nicht unbedingt ein Stern am Himmel der Schauspieler. Ron Perlman
ist zwar in einigen bekannten Filmen wie zum Beispiel „Alien – Die
Wiedergeburt“, „Balde 2“ oder auch „Star Trek – Nemesis“
aufgetreten, doch ich mag seine verkrampfte Art irgendwie nicht. Sicherlich
bietet sie sich an einen raubeinigen, alkoholkranken Ex-Soldaten zu spielen,
allerdings haucht er seiner Rolle kein Leben ein, was sicherlich mit einer
anderen Besetzung möglich gewesen wäre. Die anderen Schauspieler glänzen
auch nicht gerade mit Toppleistungen, ihr Glück ist aber, dass es nicht so
sehr auffällt, wie beim Protagonisten.
Es gibt zwar ein paar spannende Momentchen und auch solide Effekte,
allerdings reicht das bei weitem nicht aus, den Streifen zu retten. Mit
Splatter braucht man bei diesem FSK 16 Film erst gar nicht zu rechnen, aber
dafür lassen sich die animierten Affen ganz nett ansehen. Zumindest wurde
hier mit wenig Mitteln etwas ansehnliches geschaffen. Aber trotz alledem
merkt man einfach zu oft, dass es eine Fernsehproduktion ist und dazu noch
eine recht preiswerte.
Wer den Film noch nicht kennt, kann froh sein das es so ist und er sollte
sich auf gar keinen Fall auf die Suche nach ihm machen. Ich weiss gar nicht
ob er schon mal im Fernsehen läuft, aber selbst da möchte ich keine
Empfehlung aussprechen, da die Zeit dafür einfach etwas zu schade ist. „Primal
Force“ ist und bleibt einer der vielen Tierhorrorfilme, die sich nicht von
der Masse absetzten können... |