Freitag der 13. (2009)

Informationen

OT:Friday The 13.

ca.97 Minuten

USA 2009

Regie

  • Marcus Nispel
Darsteller

  • Jared Padalecki
  • Danielle Panabaker
  • Derek Mears
  • Amanda Righetti
  • u.a.

Freitag der 13. (2009)

Story

_Vorgeschichte_Crystal Lake: Ein idyllisch gelegenes kleines Feriencamp…friedlich liegt es etwas abseits des nächstgelegenen kleinen Ortes, alles könnte so schön sein, wäre da nicht die dunkle Vergangenheit dieses Feriencamps. Denn einst lebte hier Mrs Voorhees mit ihrem kleinen entstellten Jungen Jason, der eines Tages aufgrund einiger Teenager, die ihre Betreuungspflicht vernachlässigten, im See ertrank. Mrs Voorhees schwor bittere Rache und machte sich schließlich auf, die Verantwortlichen blutig zu richten, doch ein junges Mädchen überlebte und enthauptete schließlich die ältere Dame mit einer Machete. _Jahre später_Whitney, Mike, Richie, Wade und Amanda wollen etwas Spaß haben und ein Wochenende am Crystal Lake verbringen. Richie und Wade haben außerdem davon gehört, dass es ganz in der Nähe des alten Camps eine Marihuanaplantage geben soll, mit der sie sich einige Einkünfte erhoffen. Ihre Freunde erfahren erst vor Ort von ihrem Vorhaben. Kaum sind die Zelte aufgebaut wird es auch schon dunkel und sie vertreiben sich die Zeit mit den alten Legenden um Camp Crystal Lake. Nach und nach löst sich das Grüppchen auf. Einer der beiden künftigen Dealer entdeckt schließlich tatsächlich die Marihuanaplantage und fühlt sich im 7. Himmel, doch sein Glück wehrt nicht sehr lange, denn plötzlich steht Jason vor ihm und tötet ihn. Auch der Rest seiner Freunde darf kurze Zeit später die Bekanntschaft von Jason machen. _ Gegenwart_ Etwa 6 Monate später macht sich Whitneys Bruder Clay auf den Weg zum Crystal Lake um seine verschwundene Schwester zu suchen. Er verteilt überall Plakate von ihr, doch die Dorfbewohner sind ihm nicht sonderlich gut gesonnen und wollen am liebsten nichts mit ihm zu tun haben. Sie hüten ein dunkles Geheimnis und raten ihm die Suche aufzugeben und nach Hause zurückzukehren. Natürlich denkt Clay nicht im Geringsten daran und setzt seine Suche in den Wäldern rund um den See fort. Gleichzeitig erreicht auch ein weiteres Grüppchen von Teenagern die Gegend, um dort ein Party-Wochenende in einem Ferienhaus zu verbringen. Bei einer kurzen Begegnung in einer Tankstelle trifft das Grüppchen auf Clay und Trent und Clay sind sich von vornherein nicht gerade sympathisch. Trents Freundin Jenna hegt jedoch Mitleid mit Clay und schließt sich einige Stunden später diesem an um ihm bei der Suche zu helfen. Sie landen schließlich beide in dem einst so berüchtigten Camp Crystal Lake, beim durchforsten einiger alter Hütten entdecken sie schließlich eine Hütte die bewohnt aussieht und kurze Zeit später läuft ihnen Jason über den Weg und auch Jenna`s Freunde machen die Begegnung mit Jason, der inzwischen sein Gesicht hinter der berüchtigten Hockeymaske verbirgt…ein Kampf um Leben und Tod beginnt!

Kritik

Michael Myers („Halloween“, 1978), Freddy Krüger („Nightmare on Elm Street“, 1984), und natürlich Jason Voorhees („Freitag der 13.“, 1980) zählen zu den wohl bekanntesten Figuren der Horrorfilmgeschichte und läuteten damals mit ihrem Erscheinen eine neue Welle von Slasherfilmen im Horrorgenre ein. Jason dürfte sogar der berühmteste aller Slasher sein, brachte er es beginnend mit 1980 in den nachfolgenden Jahren auf 10 bzw. 11 Filme (zählt man „Freddy vs. Jason“ dazu). Kein Wunder also, dass nun 29 Jahre später Jason erneut über die Leinwand meucheln darf. Bei dieser Neuverfilmung handelt es sich auch nicht direkt um ein Review des ersten Teils. Denn erinnern wir uns daran, dass im 1. Teil nicht Jason, sondern seine Mutter die eigentliche Killerin war und Jason erst in Teil 2 die Nachfolge antrat und er auch erst in Teil 3 seine legendäre Hockeymaske erhielt. Diese Neuverfilmung hat kaum mehr etwas mit dem Original gemeinsam. Sie verbindet die Grundgeschichte um Jason und Camp Crystal Lake, haucht ebenso die mordende Mrs Voorhees aus Teil 1 an und Jason erhält auch gleich hier schon seine Maske. Obgleich dieser Film völlig eigenständig agiert muss ich sagen, dass er mir sehr gut gefallen hat. Die Story ist sehr gut durchdacht und weißt keine Lücken auf. Sicherlich darf man bei einem Slasherfilm keine allzu großen Überraschungen im Storybereich erwarten, schließlich steht von Anfang an fest, dass Genretypisch die meisten Leute nur als Opfer gedacht sind. Dennoch finde ich die Geschichte sehr gelungen und auch die Spannung zieht sich kontinuierlich durch den ganzen Film. Ich muss auch gestehen, dass mir Teil 1 der Freitag-Reihe damals weniger gefallen hat. Er baute in meinen Augen kaum Spannung auf und auch die Effekte waren damals noch weniger ausgereift als heute. Diese Neuverfilmung nun schlägt in meinen Augen das Original bei weitem!!! Regisseur Marcus Nispel gemeinsam mit Produzent Michael Bay haben es nun schon zum 2. Mal geschafft einen Kultfilm von damals zu übertreffen, denn bereits 2003 nahmen sie sich gemeinsam „The Texas Chainsaw Massacre“ vor, der ebenfalls sehr gelungen ist! Die Darsteller in „Freitag der 13.“ wurden ebenfalls recht gut besetzt, selbst zu den teils nur kurz auf der Leinwand zu sehenden Opfern, baut man eine gewisse Sympathie auf und sei es auch nur wegen deren teils recht lustigen Anekdoten. Derek Mears wirkt als Jason ebenfalls sehr gut besetzt, da er jedoch ohnehin keinen Text hat, wirkt seine imposante Gestalt umso bedrohlicher. Nicht vernachlässigen darf man natürlich auch die Effekte bzw. den Blutgehalt, der für eine Kinofassung nicht übel ist. Die schöne Zahl von 13 Opfern birgt 13 „schöne“ Tötungsmöglichkeiten, wo sich die Macher austoben durften. Es darf sogar leicht gesplattert werden. Sicherlich wird hier der ein oder andere zart besaitete Mensch schnell das Weite suchen, doch schließlich ist es nur ein Film! Ich war begeistert! Selbst ein paar unvorhergesehene Szenen waren enthalten, bei denen eine gewisse Schreckgefahr durchaus möglich ist. Für Horrorfans sicherlich ein sehr gelungener Teil der Freitag der 13. Reihe, selbst Leute, die bisher noch keinen der Teile gesehen haben, dürften mit diesem hier keine Probleme haben mitzukommen. Dennoch denke ich, dass es wahren Fans der Originalreihe evtl. weniger gut gefallen wird, da dieser Teil nun mal kein richtiges Review darstellt sondern lediglich der Grundgedanke der Jason-Filme beinhaltet. Mir selbst gefiel er sogar besser als die Originale, da sich in der Effekttechnik seit damals sehr viel getan hat und auch die Spannung wesentlich besser zur Geltung kommt als damals! Von mir daher vollste Empfehlung an alle Slasherfans!!! Wie immer gilt: Leute, die kein Blut sehen können oder leicht schreckhaft sind – Finger weg davon!

Bewertung

Splatter Freitag der 13. (2009)
Spannung Freitag der 13. (2009)
Story Freitag der 13. (2009)
Ekelfaktor Freitag der 13. (2009)
Atmosphäre Freitag der 13. (2009)
Gesamt Freitag der 13. (2009)

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