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Joel, ein junger schwarzer, hat von dem Leben
in seinem Provinzkaff vorerst die Nase voll und so macht er sich auf nach
New York. In der Millionenmetropole angekommen besucht er seinen Bruder, der
den Namen K trägt. Die beiden plaudern ein wenig über die alten Tage und
entschließen sich dann eine Bar aufzusuchen. Joel hat schon immer davon
geträumt in eine gut besuchte Bar zu gehen und sich ein Glas Mich zu
bestellen, dass dann vom Barkeeper über die ganze Theke zu ihm hin
geschoben wird, genauso wie er es aus dem Fernsehen kennt.
Als angehender Priester ist Joel dem Alkohol natürlich abgeneigt und auch
den weiblichen Reizen kann er sehr gut widerstehen. Das diese Eigenschaft
sich als extrem nützlich herausstellt soll Joel aber später erst bemerken.
Die Bar hat nämlich einen weiblichen Stammgast, die es auf die männlichen
Besucher abgesehen hat. Sie lädt die Männer nach sich ein und danach
werden sie nie wieder gesehen ...
Irgendwie gelingt es der schwarzen Schönheit aber sich mit den beiden
Männern anzufreunden und sie kommt sogar am nächsten Tag auf einen Besuch
vorbei. Aber etwas scheint mit der Dame nicht zu stimmen. Als sie nämlich
an einem Spiegel vorbeiläuft wirft dieser kein Bild von der mysteriösen
Dame zurück. K, der dies beobachtete weiß nicht recht was er davon halten
soll. Anschließend gehen Joel und die Frau wieder in ihre Stamm-Bar. Dort
lernt Joel dann Dougy kennen, der als verdeckter Ermittler in einer
Spezialeinheit unterwegs ist. Diese Einheit beschäftigt sich hauptsächlich
mit mysteriösen Fällen und Dougy ist einer Dämonin auf der Spur, die er
verhaften soll.
Nachdem die beiden eine Hellseherin besuchen, um herauszufinden wer diese
Höllenfrau ist, erfahren sie etwas Schreckliches. |
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Sex, Gewalt und Hip-Hop - was braucht man
mehr? Na ja ... ein bisschen mehr braucht man schon um einen anständigen
Film zu drehen aber „Def by Temtation“ weiß mit einigen Abstrichen
schon zu gefallen. In der Story geht es um eben erwähnten Dinge und
natürlich um das altbekannte Spiel gut gegen böse. Das Gute wird hier in
Form des angehenden Priesters Joel dargestellt, dass Böse mimt eine
besonders attraktive Frau, die sich ab und an mal in ein blutrünstiges
vampirartiges Wesen verwandelt und einen Mann nach dem andern killt.
Storytechnisch kann der Film leider nicht ganz so überzeugen wie sich das
ein Horrorfan vorstellt. Es gibt leider wenige spannende Szenen und so
wirklich interessant ist die Geschichte nicht. Dafür gibt es aber eine
Menge schwarzen Humor, der den Film fast zu einer Horrorkomödie werden
lässt. Die Tatsache das ausschließlich schwarze an diesem Film beteiligt
waren, lässt auf die Zielgruppe schließen, zu der ich wohl weniger
gehören dürfte. Kultige Hip-Hop Sounds und vulgäre Machosprüche höre
ich zwar gerne, aber das auch nur im TV.
Samuel L. Jackson wirkt in diesem Film mit und schmückt auch mit einem
riesigen Bild das Cover, im Film ist der Starschauspieler aber leider ehr
selten zu betrachten. Die ist eigentlich sehr schade, denn wenn Jackson
schon mal bei einer Billigproduktion zusagt, müsste man ihn doch eigentlich
mehr als ein paar Minuten verplanen. Die Schauspieler die wir zu sehen
bekommen lassen allerdings nicht vermuten das Jackson nur gecastet wurde da
kein anders Material da war, nein – sie machen ihren Job wirklich gut und
bringen die Charaktere recht glaubhaft rüber.
Allerdings geht Regisseur James Bond III ( Troma lässt grüßen ) ganz klar
auf die Alltagsprobleme junger schwarzer ein und so wurde sein Erstlingswerk
zu einem ansehnlichen, sozialkritischen Film, über den man trotz seiner
Brutalität und Ernsthaftigkeit schmunzeln kann. Lediglich das Ende ist
etwas einfallslos, ich will aber nicht zuviel verraten.
Die Astro FSK 16 VHS Version hat meines Wissens nach die gleiche Lauflänge
wie die 18er DVD und ist laut aussage uncut. Allerdings kann man dies nicht
genau einschätzen, da Gewaltszenen Mangelware sind. Vielleicht gibt es aber
auch zwei VHS Versionen und irgendein Trottel hat mir die 18er Kassette, auf
der UNGEPRÜFT steht, mit der 16er Hülle verkauft. Sei es wie es ist, mir
bleibt nur zu sagen das dieser Film wirklich sehenswert ist, wenn er auch
nicht 100%ig überzeugt
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