Supernova

Supernova

Informationen

OT:Supernova

ca.87 Minuten

Schweiz, USA 2000

Regie

  • Walter Hill
  • Francis Ford Coppola
Darsteller

  • James Spader
  • Angela Bassett
  • Robert Forster
  • u.a.

Supernova

Story

Das Sanitätsraumschiff „Nightingale“ düst im 22. Jahrhundert irgendwo, an den äußersten Grenzen der Zivilisation rum, als es plötzlich einen Hilferuf empfängt. Die sechsköpfige Mannschaft ist natürlich hilfsbereit und macht sich gleich auf den Weg.

Der nötige Hyper-Raum-Sprung, der die Mannschaft die vielen Lichtjahre überbrücken lassen soll, misslingt und die Crew findet sich bald in einem Gravitationsfeld einen riesigen Sterns wieder, der dabei ist ein Weißer Riese zu werden. Derjenige, der den Hilferuf abgegeben hat kann zwar gerettet werden, doch der Mannschaft bleiben nur wenige Stunden, um aus dem Sog des Sterns zu entrinnen. Ob sie die entstandenen Defekte am Raumschiff bis dahin repariert bekommen ist fraglich.

Zudem gibt es das Problem, dass der Hilferufende nicht derjenige ist, für den er gehalten wurde. Und er hat etwas mit an Bord genommen, was alsbald große Probleme verursachen soll…

Kritik

Tja… es gibt Filme, die gibt es nicht. So auch „Supernova“, da er eigentlich ganz anders werden sollte. Doch Regisseur Walter Hill gab kurz vor der Fertigstellung auf, da er sich mit der Filmfirma zerstritten hatte. Francis Ford Coppola sprang dann ein und schnitt aus dem fertigen Material einen Streifen, der nur wenig mit dem zutun hatte, was Hill vorhatte.

Man möchte gar nicht wissen was gewesen wäre, wenn Hill den Film vollendet hätte, denn er wäre mit Sicherheit besser geworden als das, was man hier zu Gesicht bekommt. Sicherlich ist „Supernova“ kein schlechter Streifen aber er ist absolut ideenlos und versucht nur auf der Welle von „Alien“, „Lost In Space“ und anderen Genrepartnern zu schwimmen. Zudem kommt noch hinzu, dass er nur äußerst selten mal spannend wird und die Atmosphäre auch ein wenig zu wünschen übrig lässt. Es ist zwar meist schön dunkel und neblig, alles wirkt aber künstlich aufgebauscht. Das kann aber vielleicht auch daran liegen, dass weniger passiert. Meist sieht man die Protagonisten in Nacktszenen, oder wenn sie mal angezogen sind, in Dialogszenen, die dann meist so interessant sind wie der berühmte Sack Reis in China.

Das die Protagonisten allesamt recht namhaft sind, überrascht schon ein wenig, da man von keinem auch nur einen Ansatz von hoher Qualität sieht. Nicht bei Angela Bassett („Contact“, Malcom X“) noch bei James Spader („Stargate“, „Wolf“) und erst recht nicht bei Robert Forster („Jackie Brown“, „Horror-Alligator“) der nur kurz mitspielt und wirklich kaum zu sehen/erkennen ist.

Viel Positives gibt es also nicht zu vermelden. Allerdings sind einige Spezialeffekte wirklich gelungen, hierbei handelt es sich aber „nur“ um technische Animationen und nicht etwa um Splattereffekte. Es gibt zwar einige Ansätze, da der Film im künstlich langgezogenen Showdown zu einer Art „Weltraum-Slasher“ wird, allerdings sieht es so aus, als ob Coppola von sich aus einige Schnitte gesetzt hat, um irgendeine negative Reaktion zu verhindern.

„Supernova“ ist im Endeffekt wohl ein verhunzter Film, der über viel mehr Potential verfügt, als er zeigt. Somit wird einem nicht viel mehr geboten als trivialer Weltraumtrash, den man sich mal zwischendurch angucken kann, es aber ganz sicher nicht muss.

Bewertung

Splatter Supernova
Spannung Supernova
Story Supernova
Ekelfaktor Supernova
Atmosphäre Supernova
Gesamt Supernova

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